Das Kalkwerk-Festival 2009 kann starten

7 06 2009

Auch dieses Jahr findet das Kalkwerk-Festival im Juni statt. Dieses Jahr zwar am zweiten Juniwochenende, dass Festival selber wird aber wie gewohnt ablaufen. Es gibt Kunst, Varieté, Live-Musik, ein Kinderprogramm, reichlich zu Essen und offene Proberäume, wo sich die Besucher Bands bei Proben anschauen können.

Varieté


Dieses Jahr erwartet die Besucher wieder ein aufregendes Programm. Freitags geht es, wie gewohnt, um 20 Uhr mit dem Varieté los. Wie jedes Jahr ist es vielseitig und sehenswert.
Linne und RieslingLinne & Riesling starten dieses Jahr das Programm mit intelligentem Charme und herzzerreißender Comedy. Mit seriöser Moderation oder mimikomikalem Spaß zeigen sich die zwei Comedians als Partner für niveauvolles Entertainment. Wenn Riesling in Bewegung kommt und ungewollt zuckt und zappelt, mutiert er zum Break- und Turniertänzer zugleich. Keine Verrenkung ist zu grotesk, keine Pirouette ist zu viel, kein Sprung zu hoch und keine Choreographie zu schnell. Beide zusammen sind mit Gunnar Erik als Dritter im Bunde, speziell für diesen Abend „Die Olympic Boys“, eine Parodie eines spannungsgeladenen Wettlaufs im Zeitlupentempo.

Gunnar Erik zeigt anschließend Sport aus einer anderen Zeit. Handstandakrobatik im höchsten Schwierigkeitsgrad wird kombiniert mit einer Überzeichnung der Körperertüchtigung mit stolz geschwellter Brust aus einer Epoche in der der Begriff der „Akkuratesse“ noch ein Ehrbegriff war.

Das „Duo High Society“ zeigt Luftakrobatik auf höchsten Niveau. In zwei unterschiedlichen Vertikaltuch-Darbietungen unter dem Namen „Weiss“ zeigen beide eine wundervoll poetische Inszenierung an weißen Tüchern. Anmutig und hingebungsvoll zu sinnlicher Musik verschmelzen sie mit ihrem Element „weiß in weiß“.

Der Zauberjuno hat sich in der Königsdisziplin der „Manipulation“ in der Fachwelt bereits einen Namen gemacht. Aber auch als Sprecher ist er einzigartig und bezieht sich charmant und spitzbübisch auf seine Zuschauer. Direkt vor den Augen der Zuschauer geschehen die schönsten und verblüffendsten „Mirakel“ der klassischen Zauberkunst.

Mit einer außergewöhnlichen Leuchtkeulenjonglage verzaubert das „Duo Catchup“ das Publikum. Dieser Showact ist die perfekte Symbiose von zukunftweisenden Hightech-Requisiten und erstklassiger, mehrfach ausgezeichneter Artistik. Die mit modernster Technik ausgestatteten Leutchtkeulen reagieren punktgenau auf Wechsel in der Musik und können mit ihren RGB-Dioden das gesamte Farbspektrum wiedergeben. Diese Jonglage mit computergesteuerten, präzise auf die ausgewählte Musik programmierten Leuchtkeulen zaubert ein Meer von Farben in die Dunkelheit. Ausgefeilte Choreographie und professionelle, innovative Jonglage verleihen ihrem Auftritt einen würdigen, unvergesslichen Höhepunkt.

Kinderprogramm


Jeweils Samstag und Sonntag ab 14 Uhr können sich die Kleinen unter den Besuchern an Spiel- und Bastelständen, an einem Schminkstand und in der Hüpfburg auslassen. Ab 16 Uhr gibt es an beiden Tagen eine Show der Extraklasse, die Kids begeistert und mitmachen lässt.

Am Samstag ist die „Kleine Weltbühne“ zu Gast und zeigt die „Abenteuer mit Käpt’n Karl“. Kindertheater mit Artistik, Bauchreden, Jonglagen und Figurentheater zum Thema Freundschaft für alle Kinder ab drei Jahren. Käpt’n Karl und die Maus Hugo suchen einen Piratenschatz. Dabei begegnen sie dem Drachen Antonius und dem Roten Piraten, geraten in einen Sturm, erleiden Schiffbruch und werden an den Strand einer einsamen Insel gespült. Ob sie schließlich auch noch den Schatz finden, erfahrt die Kinder von der Akteurin Bille Billewitz.

Sonntags ab 16 Uhr gastiert das Theater Chapiteau mit „Der Sängerwettstreit der Tiere“. Ein Kindertheater für alle Kinder ab drei Jahren. Es lädt zum Gackern, Brüllen, Wiehren, Singen und vor allem zu Lachen ein. Zum Sängerwettstreit der Tiere reisen die Musikanten aus aller Welt an. Das fröhliche Fest gerät aus den Fugen, als der Fuchs in das Geschehen eingreift. Er legt so manche Fallstricke, über die seine Mitstreiter in clownesker Art stolpern. Die Zuschauer sind in das Geschehen einbezogen, singen mit den Akteuren im Chor und verhelfen dem Spektakel zu einem gelungenen Happy End.

Musikprogramm


„Country Rock based on Johnny Cash“ gibt es bereits Freitags ab 23 Uhr nach dem Varieté. Ring of Fire haben sich ganz der Musik von Johnny Cash verschrieben und präsentieren seine Songs zeitgemäß. Mit druckvoll und prägnanten Sound heben sie sich vom Rest der Coverbands ab.

Samstags startet das Musik-Programm um 13 Uhr mit Zangief, die nach eigenen Angaben „Grung’n'Roll“ machen. Danach, um 14 Uhr, spielen „As Sky Turns Black“, die mit Hardcore dem Publikum einheizen wollen. Um 15 Uhr spielen die Gewinner des diesjährigen Bandcontests. Gewonnen hat dieses Jahr die Band „Nein, Danke!“. Daraufhin rocken Bittersweet mit handgemachtem Rock, die mit schweren Riffs und einer ordentlichen Portion Gummi, mal Spaßrock, mal spacig oder groovig rüberkommen. Bleed’em spielt um 17 Uhr „Progressive Melodic Death-Metal“. „The Too Rats“ bedienen das Publikum um 18 Uhr mit Minirock. Die neue Kombo aus dem Kalkwerk folgt dem Motto: „Das könnt Ihr alle Hören!!!“. „Melodic Hardcore“ gibt es um 19 Uhr von „As Mentioned Below“. Deren mehrstimmige Gitarrenriffs, Gesang, Geschrei, donnernder Bass und treibende Drums paaren sich auf der Bühne mit einer gehörigen Portion Energie. Die Trashcore-Band „Bloodspot“ heizt dem Publikum danach um 20 Uhr gehörig ein. Mit der Band „Irgendwie Anders“ nähert sich das Programm dem Top Act des Abends. Die zynischen Deutschrocker verleihen der deutschen Musik ein besonderes neues und doch altbekanntes Gesicht. Neue Deutsche Welle trifft Punk, Rock und groovige Rhythmen. Der diesjährige Top Act beschert den Besuchern Ska-Punk aus Italien. „Carry-All“ aus Udine präsentieren eine überzeugende Mischung aus Punk, Ska und fluffigen Geangslinien mit einer Frische, Leichtigkeit und Spielfreude, die man von der anderen Seite des großen Teichs lange nicht gehört hat. Sie kümmern sich nicht um Trend-Regeln, sondern zelebrieren mit Leidenschaft die Musik, die sie lieben. Das hört und spürt man in jedem Ton und es zaubert einem unweigerlich ein fettes Grinsen ins Gesicht.

Der Sonntag wird mit Black-Metal eröffnet. „Endpharg“ spielen um 13 Uhr treibende und melodiöse Riffs. Sie präsentieren sich abwechslungsreich und laden bis zum letzten Lied zum bewegen ein. „Eraserhead“ übernehmen um 14 Uhr mit Death-Metal. Hardrock gibt es dann um 15 Uhr von „Driven“, deren Musik vielfältig ist. Das Spektrum der selbstgeschriebenen Songs reicht von „die wollen doch nur spielen“ bis „uffe fresse!“ und erweitert sich ständig. Um 16 Uhr werden die Besucher mit Alternative verwöhnt. „Fortune Cookies“ bestehen aus vier Jungs und einem Mädchen, die den Ton angibt. Sie lieben Musik aller Couleur, die aus dem Herzen kommt um zum Hüftschwung animiert. Mit „Bughole“ bekommen die Zuhörer groovenden Trash-Metal auf die Ohren. Die Rocker von „Boiler“ bringen Power und Intensität auf den Punkt. Mit deutschen Texten groovt sich die Band in die Herzen und Hirne. Es geht um Spaß, Lust und Leidenschaft. Das Urgestein aus dem Kalkwerk, „Paris“, rocken um 19 Uhr die Bühne. Dabei hoffen sie ihre Beute dieses Jahr im Vergleich zum vergangenen noch erhöhen zu können. Um 20 Uhr geht es mit „Drivecore“ von Isetta Drive weiter. Deren Musik bewegt sich zwischen Punkrock, Psychedelic, Hardcore und Progressive. Der diesjährige Topact spielt um halb zehn Urban Roots Reggae. Concrete Jungle heißt die Kombo aus Darmstadt und begeistert mit grooviger, anspruchsvoller Musik, die über eingängige Melodielinien und Bläsereinsätze nie den Bezug zu ihren Wurzeln verliert. Acht Musiker verkörpern die absolute Live-Band, die jede Bühne in ein Reggae-Inferno verwandeln. Der Sonntag findet seinen Abschluss mit einer Hip-Hop-Band. Tempel spielen etwa um 23 Uhr.

Das Musikprogramm ist dieses Jahr zwar etwas metallastig, verspricht aber trotzdem bei hoffentlich gutem Wetter die Besucher zu begeistern. In der Kunsthalle gibt es wieder ein Ausstellung. Was ausgestellt wird, soll eine Überraschung werden. Es weiß eigentlich noch niemand genau, was Samstag und Sonntags in der Halle bestaunt werden kann. Bei Michi Schmitt können die Gäste wie jedes Jahr T-Shirts drucken lassen. Er zeigt, wie im Siebdruckverfahren gedruckt wird. Motive gibt es reichlich. In der Dorle-Schaefer-Halle werden die Besucher wieder drei Tage lang mit Essen versorgt. Vor dem Kakadu wird wieder gegrillt. Wir wünschen allen Besuchern bereits jetzt viel Spaß und hoffen, dass sie wie jedes Jahr ein schönes Festival erleben.

Weitere Informationen: www.kalkwerk-online.de



Stille Wasser Video auf Youtube

6 08 2008

Nachtrag:

Die Band Stille Wasser hat ein Video aus dem vergangenen Jahr auf Youtube hochgeladen. In dem Video ist die Band in Eisbärkostümen zu sehen, womit sie auf das Aussterben der bedrohten Tiere aufmerksam machen wollten. Der Gig auf dem 27. Kalkwerk-Festival war genauso erfolgreich wie der Auftritt in diesem Jahr. Das Video, das aus einer Fotomontage besteht, soll hier als Präsentation der Band dienen.

Es war ein geniales Festival. Die Band musste aufgrund dem Ausfall der Band davor eine halbe Stunde früher anfangen, wodurch viele Fans nicht den gesamten Auftritt sehen konnten. Deshalb hier nochmal das Video. Das Festival selber war der Hammer. Sau gutes Wetter und super Essen. Die Band hatte drei Tage enormen Spaß. Schaut euch einfach das Video an. ;)


Stille Wasser auf dem Kalkwerk-Festival 2007.



Bewerbung fürs Kalkwerk-Festival 2008 im Kasten

24 03 2008

Die Band “Stille Wasser” haben sich dieses Jahr gemeinsam mit der Band “Daneben” aus Haintchen für das Kalkwerk-Festival beworben. Die zwei Bands machen schon länger gemeinsame Sache und supporten sich gegenseitig. Nun steht das diesjährige Festival vor der Tür.

Das Bild für das Programmheft des diesjährigen Events ist hier zu sehen. Über das weitere Vorgehen und inwiefern wir am Festival spielen, sprich Uhrzeit und Tag, erfahrt ihr auf den Websites der Bands oder hier auf unserem Blog.

Programm-Bild