Stille Wasser Bandprojekt - Angriff auf “3 Tage Tape”?

9 07 2009

Es ist immer wieder amüsant mitzubekommen, was in meiner schönen Heimatstadt Limburg so vom Stapel gelassen wird. Sind nicht gerade erst die Tage der üblen Nachreden langsam verblasst, stehen wir wieder im Focus von Ahnungen, Vermutungen und Spekulationen. Man könnte meinen, wir wären Pokerspieler auf dem großen Parkett der Finanzwelt. Vor allem die bösen Spieler am Tisch.

Heißt es doch seit Neustem, dass unser Plan eine Liveband auf die Beine zu stellen ein Angriff auf das Bandprojekt “3 Tage Tape” sei. Als mir dies zu Ohren gekommen ist, konnte ich lediglich schmunzeln und habe wieder aufs Neue bestätigt bekommen, wie langeweilig unsere kleine mickrige Kleinstadt sein muss, dass Menschen solchen Nonsens in Umlauf bringen. Habt ihr nichts besseres zu tun? Also um die Sache mal klar zu stellen. Die Idee, dass Stille Wasser mit Liveband auf die Bühne möchten, existiert seit etwa eineinhalb Jahre. Damals wurden übrigens auch “Art is Cream” gefragt, ob da Interesse besteht. Die Idee einer New-Metal-Band ist nach wie vor aktuell.

Es scheint so, dass uns nachgesagt werde, wir wären unglaublich sauer auf die erfolgreiche Kombo aus unserer Umgebung. Nun um ehrlich zu sein besteht unsererseits weder Neid noch irgendein Konkurrenzverhalten. Es ist schön für “3 Tage Tape”, dass sie bei “Emergenza” so weit gekommen sind. Es ist eher schockierend, dass man - obwohl man gar nicht in Limburg ist und sich auch überhaupt gar NICHT mit dem Thema beschäftigt - dauernd Gesprächsthema ist. Wie Samy es zu sagen pflegt: “Ihr Leute redet nur Scheiß und dreht euch im Kreis”. Die Aussage ist hier in diesem Zusammenhang sehr zutreffend.

Es gab für uns einen schweren Bruch mit unserem DJ, der wegen “3 Tage Tape” bei uns aufgehört hatte. Davon waren wir natürlich nicht begeistert. Es war aber seine Entscheidung, die wir ihm auch offen gelassen haben. Das Thema ist vom Tisch. Um so verwunderlicher ist es, dass es in dem Zusammenhang immer neue Gerüchte gibt. Wo die herkommen mögen, interessiert uns recht wenig. Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit und nicht auf die Taten anderer. Wir haben keinerlei Probleme mit anderen Bands. Wir haben auch keine Lust auf irgendwelche Kleinkriege.

Was mit der Band “Fortune Cookies” passiert ist, ist eine interne Sache, die noch nicht mal die meisten von Stille Wasser etwas angeht. Die beteiligten haben kommuniziert und der Sachverhalt geht auch nur die beteiligten Personen etwas an. Spekulationen darüber, wer im Hintergrund dies oder das tut, sind überflüssig. Wir als Band behandeln das sensible Thema sachlich und reden keinem rein oder versuchen irgend jemanden etwas schlechtes nachzusagen. Das ist nicht unsere Art und auf das Niveau möchten wir uns jetzt und in Zukunft auch nicht begeben. Das wird ja bereits von mir Unbekannten übernommen. Also nur zu und viel Spaß beim erdenken und erfinden von Limburger Kleinstadt Geschichten. :)



Tanzen kann ansteckend sein

10 06 2009

Auf dem Sasquatch Festival im US-Amerikanischen Bundesstaat Washington, an der Westküste, fährt ein Mann auf „Unstoppable“ von Santogold ab. Mit seiner hemmungsfreien Tanzerei animiert er andere Festival-Gäste zum mittanzen. Aus einem Dancer wird eine ganze Menschentraube, die sich total gehen lässt. Sehr schönes Video auf Youtube. Aber seht selber. ;)



Das Kalkwerk-Festival 2009 kann starten

7 06 2009

Auch dieses Jahr findet das Kalkwerk-Festival im Juni statt. Dieses Jahr zwar am zweiten Juniwochenende, dass Festival selber wird aber wie gewohnt ablaufen. Es gibt Kunst, Varieté, Live-Musik, ein Kinderprogramm, reichlich zu Essen und offene Proberäume, wo sich die Besucher Bands bei Proben anschauen können.

Varieté


Dieses Jahr erwartet die Besucher wieder ein aufregendes Programm. Freitags geht es, wie gewohnt, um 20 Uhr mit dem Varieté los. Wie jedes Jahr ist es vielseitig und sehenswert.
Linne und RieslingLinne & Riesling starten dieses Jahr das Programm mit intelligentem Charme und herzzerreißender Comedy. Mit seriöser Moderation oder mimikomikalem Spaß zeigen sich die zwei Comedians als Partner für niveauvolles Entertainment. Wenn Riesling in Bewegung kommt und ungewollt zuckt und zappelt, mutiert er zum Break- und Turniertänzer zugleich. Keine Verrenkung ist zu grotesk, keine Pirouette ist zu viel, kein Sprung zu hoch und keine Choreographie zu schnell. Beide zusammen sind mit Gunnar Erik als Dritter im Bunde, speziell für diesen Abend „Die Olympic Boys“, eine Parodie eines spannungsgeladenen Wettlaufs im Zeitlupentempo.

Gunnar Erik zeigt anschließend Sport aus einer anderen Zeit. Handstandakrobatik im höchsten Schwierigkeitsgrad wird kombiniert mit einer Überzeichnung der Körperertüchtigung mit stolz geschwellter Brust aus einer Epoche in der der Begriff der „Akkuratesse“ noch ein Ehrbegriff war.

Das „Duo High Society“ zeigt Luftakrobatik auf höchsten Niveau. In zwei unterschiedlichen Vertikaltuch-Darbietungen unter dem Namen „Weiss“ zeigen beide eine wundervoll poetische Inszenierung an weißen Tüchern. Anmutig und hingebungsvoll zu sinnlicher Musik verschmelzen sie mit ihrem Element „weiß in weiß“.

Der Zauberjuno hat sich in der Königsdisziplin der „Manipulation“ in der Fachwelt bereits einen Namen gemacht. Aber auch als Sprecher ist er einzigartig und bezieht sich charmant und spitzbübisch auf seine Zuschauer. Direkt vor den Augen der Zuschauer geschehen die schönsten und verblüffendsten „Mirakel“ der klassischen Zauberkunst.

Mit einer außergewöhnlichen Leuchtkeulenjonglage verzaubert das „Duo Catchup“ das Publikum. Dieser Showact ist die perfekte Symbiose von zukunftweisenden Hightech-Requisiten und erstklassiger, mehrfach ausgezeichneter Artistik. Die mit modernster Technik ausgestatteten Leutchtkeulen reagieren punktgenau auf Wechsel in der Musik und können mit ihren RGB-Dioden das gesamte Farbspektrum wiedergeben. Diese Jonglage mit computergesteuerten, präzise auf die ausgewählte Musik programmierten Leuchtkeulen zaubert ein Meer von Farben in die Dunkelheit. Ausgefeilte Choreographie und professionelle, innovative Jonglage verleihen ihrem Auftritt einen würdigen, unvergesslichen Höhepunkt.

Kinderprogramm


Jeweils Samstag und Sonntag ab 14 Uhr können sich die Kleinen unter den Besuchern an Spiel- und Bastelständen, an einem Schminkstand und in der Hüpfburg auslassen. Ab 16 Uhr gibt es an beiden Tagen eine Show der Extraklasse, die Kids begeistert und mitmachen lässt.

Am Samstag ist die „Kleine Weltbühne“ zu Gast und zeigt die „Abenteuer mit Käpt’n Karl“. Kindertheater mit Artistik, Bauchreden, Jonglagen und Figurentheater zum Thema Freundschaft für alle Kinder ab drei Jahren. Käpt’n Karl und die Maus Hugo suchen einen Piratenschatz. Dabei begegnen sie dem Drachen Antonius und dem Roten Piraten, geraten in einen Sturm, erleiden Schiffbruch und werden an den Strand einer einsamen Insel gespült. Ob sie schließlich auch noch den Schatz finden, erfahrt die Kinder von der Akteurin Bille Billewitz.

Sonntags ab 16 Uhr gastiert das Theater Chapiteau mit „Der Sängerwettstreit der Tiere“. Ein Kindertheater für alle Kinder ab drei Jahren. Es lädt zum Gackern, Brüllen, Wiehren, Singen und vor allem zu Lachen ein. Zum Sängerwettstreit der Tiere reisen die Musikanten aus aller Welt an. Das fröhliche Fest gerät aus den Fugen, als der Fuchs in das Geschehen eingreift. Er legt so manche Fallstricke, über die seine Mitstreiter in clownesker Art stolpern. Die Zuschauer sind in das Geschehen einbezogen, singen mit den Akteuren im Chor und verhelfen dem Spektakel zu einem gelungenen Happy End.

Musikprogramm


„Country Rock based on Johnny Cash“ gibt es bereits Freitags ab 23 Uhr nach dem Varieté. Ring of Fire haben sich ganz der Musik von Johnny Cash verschrieben und präsentieren seine Songs zeitgemäß. Mit druckvoll und prägnanten Sound heben sie sich vom Rest der Coverbands ab.

Samstags startet das Musik-Programm um 13 Uhr mit Zangief, die nach eigenen Angaben „Grung’n'Roll“ machen. Danach, um 14 Uhr, spielen „As Sky Turns Black“, die mit Hardcore dem Publikum einheizen wollen. Um 15 Uhr spielen die Gewinner des diesjährigen Bandcontests. Gewonnen hat dieses Jahr die Band „Nein, Danke!“. Daraufhin rocken Bittersweet mit handgemachtem Rock, die mit schweren Riffs und einer ordentlichen Portion Gummi, mal Spaßrock, mal spacig oder groovig rüberkommen. Bleed’em spielt um 17 Uhr „Progressive Melodic Death-Metal“. „The Too Rats“ bedienen das Publikum um 18 Uhr mit Minirock. Die neue Kombo aus dem Kalkwerk folgt dem Motto: „Das könnt Ihr alle Hören!!!“. „Melodic Hardcore“ gibt es um 19 Uhr von „As Mentioned Below“. Deren mehrstimmige Gitarrenriffs, Gesang, Geschrei, donnernder Bass und treibende Drums paaren sich auf der Bühne mit einer gehörigen Portion Energie. Die Trashcore-Band „Bloodspot“ heizt dem Publikum danach um 20 Uhr gehörig ein. Mit der Band „Irgendwie Anders“ nähert sich das Programm dem Top Act des Abends. Die zynischen Deutschrocker verleihen der deutschen Musik ein besonderes neues und doch altbekanntes Gesicht. Neue Deutsche Welle trifft Punk, Rock und groovige Rhythmen. Der diesjährige Top Act beschert den Besuchern Ska-Punk aus Italien. „Carry-All“ aus Udine präsentieren eine überzeugende Mischung aus Punk, Ska und fluffigen Geangslinien mit einer Frische, Leichtigkeit und Spielfreude, die man von der anderen Seite des großen Teichs lange nicht gehört hat. Sie kümmern sich nicht um Trend-Regeln, sondern zelebrieren mit Leidenschaft die Musik, die sie lieben. Das hört und spürt man in jedem Ton und es zaubert einem unweigerlich ein fettes Grinsen ins Gesicht.

Der Sonntag wird mit Black-Metal eröffnet. „Endpharg“ spielen um 13 Uhr treibende und melodiöse Riffs. Sie präsentieren sich abwechslungsreich und laden bis zum letzten Lied zum bewegen ein. „Eraserhead“ übernehmen um 14 Uhr mit Death-Metal. Hardrock gibt es dann um 15 Uhr von „Driven“, deren Musik vielfältig ist. Das Spektrum der selbstgeschriebenen Songs reicht von „die wollen doch nur spielen“ bis „uffe fresse!“ und erweitert sich ständig. Um 16 Uhr werden die Besucher mit Alternative verwöhnt. „Fortune Cookies“ bestehen aus vier Jungs und einem Mädchen, die den Ton angibt. Sie lieben Musik aller Couleur, die aus dem Herzen kommt um zum Hüftschwung animiert. Mit „Bughole“ bekommen die Zuhörer groovenden Trash-Metal auf die Ohren. Die Rocker von „Boiler“ bringen Power und Intensität auf den Punkt. Mit deutschen Texten groovt sich die Band in die Herzen und Hirne. Es geht um Spaß, Lust und Leidenschaft. Das Urgestein aus dem Kalkwerk, „Paris“, rocken um 19 Uhr die Bühne. Dabei hoffen sie ihre Beute dieses Jahr im Vergleich zum vergangenen noch erhöhen zu können. Um 20 Uhr geht es mit „Drivecore“ von Isetta Drive weiter. Deren Musik bewegt sich zwischen Punkrock, Psychedelic, Hardcore und Progressive. Der diesjährige Topact spielt um halb zehn Urban Roots Reggae. Concrete Jungle heißt die Kombo aus Darmstadt und begeistert mit grooviger, anspruchsvoller Musik, die über eingängige Melodielinien und Bläsereinsätze nie den Bezug zu ihren Wurzeln verliert. Acht Musiker verkörpern die absolute Live-Band, die jede Bühne in ein Reggae-Inferno verwandeln. Der Sonntag findet seinen Abschluss mit einer Hip-Hop-Band. Tempel spielen etwa um 23 Uhr.

Das Musikprogramm ist dieses Jahr zwar etwas metallastig, verspricht aber trotzdem bei hoffentlich gutem Wetter die Besucher zu begeistern. In der Kunsthalle gibt es wieder ein Ausstellung. Was ausgestellt wird, soll eine Überraschung werden. Es weiß eigentlich noch niemand genau, was Samstag und Sonntags in der Halle bestaunt werden kann. Bei Michi Schmitt können die Gäste wie jedes Jahr T-Shirts drucken lassen. Er zeigt, wie im Siebdruckverfahren gedruckt wird. Motive gibt es reichlich. In der Dorle-Schaefer-Halle werden die Besucher wieder drei Tage lang mit Essen versorgt. Vor dem Kakadu wird wieder gegrillt. Wir wünschen allen Besuchern bereits jetzt viel Spaß und hoffen, dass sie wie jedes Jahr ein schönes Festival erleben.

Weitere Informationen: www.kalkwerk-online.de



Wir laden zum 29. Kalkwerk-Festival ein

4 06 2009

Wir “Kalkwerker” laden Euch herzlich zum 29. Kalkwerk-Festival am 12. bis 14. Juni 2009 ein. Die bewährte Mischung aus Musik, Varieté und Kinderprogramm wird wieder allen Kalkwerk-Freunden von 1 bis 80 Jahren Freude machen.

Die Idee des „Kalkwerks“ ist fast 30 Jahre nach dem Beginn so lebendig wie je. Neue Musikgruppen haben Proberäume bezogen, die „alten Kalkwerker“ sind zusammengerückt, um ihnen Platz zu machen. Und die „Neuen“ sind ebenso eifrig wie die „Alten“ dabei, wenn es darum geht, im „Kalkwerk“ die Proberäume und die anderen Anlagen zu erhalten und auszubauen.

Als große Aufgabe steht uns die Erneuerung der Tribüne bevor. Auch das werden wir weitgehend in Eigenleistung erbringen. Denn das Geld ist immer knapp und auf Unterstützung von außen möchten wir so wenig wie möglich rechnen.

Die vielen, fröhlichen Gäste beim Festival - so an die 7000 sind das jedes Jahr - bestätigen uns, dass wir auf dem rechten Weg sind.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Festival gemeinsam mit den Freunden, die Ihr hier treffen werdet.

Euer „Kalkwerker“ und Vorsitzender des Kultur- und Jugendförderkreis

Klaus Schaefer



Deutscher Rap braucht einen Richtungswechsel

3 08 2008

Die Deutsche Rapszene ist zurzeit verrufen und wird von den meisten Deutschen geächtet. Grund dafür ist das fortwährende Gangstergehabe der Szene, das in der Bevölkerung nicht gut ankommt. Wer Rap hört muss sich mittlerweile dafür rechtfertigen und erklären, was er an der Musik gut findet.

Vor allem in Deutschland sind wir weit davon entfernt, mit einer harten Realität auf der Straße konfrontiert zu werden. Diese harte Realität existiert nämlich nicht. Die Gangsterallüren, die wir aus der Amerikanischen Rapszene kennen, werden aus deren Texten übernommen und auf Deutschland übertragen. Das führt dazu, dass Jugendliche in unseren Breitengraden wirklich glauben diesen Lifestyle ausleben zu müssen. Es ist eine Subkultur aus gewaltverherrlichenden Texten entstanden, die junge Menschen mittlerweile in die Tat umsetzen. Bisher hat kein Rapper den Mut gehabt die Szene aufzurütteln und gegen diese negative Manipulation vorzugehen. Bis zum Mai diesen Jahres. Ein junger Rapper aus Braunschweig, F. R., hat die Courage die Wahrheit aufzuzeigen.

“Rap braucht Abi” ist sein neuer Track, womit er verdeutlicht, dass Deutscher Rap doch eher niveaulos und frauenverachtend ist. Solch ein Jargon ist zwar ein Bestandteil jeder Rapszene, jedoch sollte es nicht die Hauptbotschaft einer Musikrichtung sein. In seinem Song beschreibt F. R. das Problem der Szene in Deutschland und kritisiert diese gleichzeitig stilistisch sehr gut. Der Track könnte dazu beitragen, dass geflohene Fans wieder zurückfinden zu guter Rapmucke, wie wir sie von Creutzfeld & Jakob, den Beginnern oder Dynamite Deluxe kannten. Deutschland braucht keine Massivs, Irie Ds oder Bushidos. Meist sind es sowieso inszenierte Szenarien und Hollywoodfilme, denen wirkliche Musikfans wenig glauben schenken. Jugendliche in unserem Land lassen sich trotzdem blenden und versuchen das gerappte nachzuahmen und auszuleben. Das die Jugendgewalt vielerorts zugenommen hat, ist aus den Statistiken zu ersehen.

Bleibt zu hoffen, dass F. R.s Track viele jungen Menschen erreicht und sie gleichermaßen zum nachdenken anregt. Langjährige Rapfans sind nämlich “tired” von dem Bullshit, dessen Mainstream überwiegend aus gewaltverherrlichendem Müll besteht und für jeden mit gesundem Menschenverstand nicht realitätstreu erscheint. Auf Deutschlands Straßen werden keine Menschen täglich niedergeschossen. Genausowenig werden ständig Kioske beraubt. Noch nicht mal in South Central ist es heutzutage noch so. Der Schwarzengemeinde in den USA geht es besser denn je, auch wenn sie heute noch von Diskriminierung betroffen sind. Jedoch hat dort nach den harten Achzigern ein Umdenken stattgefunden und für mehr Ruhe in den betroffenen Gebieten, den sogenannten Gettos, gesorgt.

Das Video zum Track “Rap braucht Abi” von F. R.:



Rap aus Bielefeld rockt

18 04 2008

Wer würde glauben, dass es wirklich guten Rap in einer Stadt gibt, die im grunde gar keine ist. Bielefeld hat seit Jahren diverse Rapper zu bieten, die sich deutlich von der Norm abheben. Einer davon ist “Architekt”, der sowohl Battlerap, satirische Raps und wirklich auch gesellschaftskritische Texte am start hat. Er hat einen einziartigen Stil und vielseitige Tracks, die ihn vom Rest abheben.


“Movement” von Architekt.

Wann Architekt mal bei uns in der Nähe ist, poste ich bei bedarf. Ich bin selber gespannt, wie der Junge Live rüber kommt. Vor allem würde ich ihn gerne überhaupt mal Live erleben. Mehr von dem deutschen Underground-Rapper findet ihr auf seiner Myspace-Domain. Mehr Rap aus Bielefeld findet ihr auf der Website des bielefelder Labels “667 one more than the devil” oder auf der Website des Labels “Hiddentape“.



Floor Kids

29 03 2008

Der kanadische Turntablist “Kid Koala” und der Animateur “Jonathan NG” haben gemeinsam drei coole Videos produziert. Auch wenn sie bereits älter sind, sind sie doch immer wieder sehenswert. Unter dem Label “Floor Kids” sind die drei Videos entstanden, die auf YouTube zu sehen sind. In den Videos sind die Breaker (B-Boys) O-Live und Nugs zu sehen, die sich im ersten Video battlen.

In den zwei weiteren Videos sind die zwei animierten Akteure solo zu sehen. Diese werden hier nicht gepostet und können nur bei YouTube gesehen werden. Es sind gelungene Videos, die durch die Scratches und der Soundperformance von Kid Koala unterstrichen werden. Gemalt wurden die Figuren anscheinend von Jonathan. Die Figuren sind gut animiert und zeigen deutlich wie gebreakt wird. Das Publikum im ersten Video ist ebenfalls super gestaltet, das sich den Tänzern anpasst und ihnen Platz macht. Viel Vergnügen bei der audio-visuellen Abwechslung. ;)



Ralf Schmitz in Limburg

29 03 2008

Der Comedian Ralf Schmitz tourt mit seiner aktuellen Show “Verschmitzt” durch Deutschland. Am 19. April, ab 20 Uhr, wird er zu Gast sein in der limburger Stadthalle. Nachdem der junge Durchstarter bereits in der “Schillerstraße”, bei “Genial daneben” und den “Sieben Zwergen” seine geniale komödiantische Ader zeigen konnte, kommt er nun mit einer neuen persönlichen Comedy-Show.

In seinem aktuellen Programm dreht es sich um Ralles Welt, wie er sie verändert, sozusagen verschmitzt. Dabei ist er sehr unberechenbar, aber auf jeden Fall zielsicher wie Lucky Luke und bietet den Besuchern einen sehr abwechslungsreichen Abend. Sie können von einem vielseitigen Programm ausgehen, in dem alle aktiv an der Bühnenshow teilnehmen können und einbezogen werden. Die Show ist ein Mix aus Stand Up, Physical Comedy, Musik und Improvisationen. Eine Karte kostet 26,20 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Vorverkaufsgebühr bei freier Platzwahl.

Ralf Schmitz

Im Mai kommt darüber hinaus noch Kaya Yanar mit seiner Show “Made in Germany”. Der Deutschtürke war bereits mit seiner Comedy-Show “Was guckst du?” und seiner ersten Bühnenshow “Suchst du!?” überaus erfolgreich. Mit seiner neuen Show möchte Kaya Yanar verdeutlichen, dass er hier geboren ist, auf einer deutschen Schule war, sein Studium gemacht hat und auch noch deren Frauen genossen hat. Es kann also von einer geglückten Integration gesprochen werden.



Musik aus Portugal

29 03 2008

Musik aus meiner Heimat ist zum größten Teil unbekannt. Nur in den portugiesischen Gemeinschaften, die weltweit verteilt in diversen Ländern leben, ist sie bekannt und wird sie gehört. Wir möchten hier auf dem Infoblog diverse, kultige Bands aus Portugal vorstellen und verlinken, soweit dies noch geht. Ansonsten werden wir YouTube-Videos posten.

Kultige Bands wie “Xutos & Pontapés”, “Peste e Sida”, “Moonspell” oder Ausnahmerapper wie “Sam the Kid” und “Boss AC” werden wir Tribut zollen. Damit möchten wir allgemein den Horizont von Musikinteressierten erweitern, die sicherlich nicht sehr viele Bands aus dem umgebenen Ausland kennen.

Nach dem wir portugiesische Bands vorgestellt haben, machen wir gerne mit weiteren Ländern in Europa weiter. Musik aus Frankreich, Italien, Spanien usw. werden meist per Zufall in Deutschland bekannt, oder werden strategisch durch Major-Label in Szene gesetzt. Was die Länder noch an weiteren Musik-Highlights zu bieten haben, werden wir recherchieren und vorstellen.

Im Falle von Frankreich müssen wir umfangreicher berichten, da es dort eine vielfältige Musiklandschaft gibt, die so in Deutschland nicht zu finden ist. Durch das dort geläufige “Quotenradio” gibt es entsprechend übermäßig viele Bands wie Sand am Meer. Von daher werden wir solch ein Land wie Frankreich in diverse Musikstile aufteilen müssen.

Länder wie England werden dabei nicht berücksichtigt, da die Musik von der Insel durchaus bekannt ist und keinen weiteren Support benötigt. Die Serie wird kommende Woche gestartet und wir werden mit der Kultband “Xutos e Pontapés” beginnen, die als portugiesische “Ärzte” oder “Toten Hosen” verstanden werden können.



Finanzminister Steinbrück als Rapper :)

26 03 2008

Ich habe vergangene Woche einen super Link in der NNP gefunden. Eine phänomenale Flash-Seite, in der Finanzminister Steinbrück als Rapper und DJ hinter Turntables steht. Der User kann ihm verschiedene Klamotten und diverse Kopfbedeckungen verpassen und Steinbrücks Gesicht dem Outfit anpassen.

Es ist ein Player mit Timeline zu sehen, in den verschiedene “Beats” geladen werden können. Sprachsamples des Finanzministers und Refrain mit Frauengesang können hinzugefügt werden, so dass sich der Nutzer einen eigenen Song basteln kann, den er darüber hinaus an Freunde verschicken kann.

Das Internetangebot wird herausgegeben vom Bundesministerium der Finanzen “Referat Öffentlichkeitsarbeit” und wurde von der Artegic AG/Unit Branded Entertainment konzipiert und umgesetzt. Die URL lautet: www.i-love-cash.de.