Stille Wasser Medien Gruppe – Start-up!

22 07 2010

Mit voller Energie geht es nun um die Wurst. Stille Wasser Medien Gruppe geht an den Start und möchte Kunden den Weg in die Öffentlichkeit erfolgreich vermitteln. Die Website-Konzeption steht dabei im Mittelpunkt. Aber natürlich sind alle Themen rund ums Web 2.0 zentrale Unternehmensphilosophie. Sowohl Suchmaschinen-Optmierung (SEO) als auch Social-Media Marketing-Strategien sind in der heutigen Zeit unabdingbar. Online-Werbung ist ein stetig wachsender Markt. Wir haben das Rezept. Wir bieten den Einstieg ins neue Web!

Wir erstellen aber auch Printmedien wie Broschüren, Magazine, Flyer, Plakate usw. Alles was im Print möglich ist kann von uns umgesetzt werden. Ob Sie nun eine Veranstaltung planen oder Ihr Portfolio veröffentlichen möchten – wir setzen Ihre Ideen um.

Beispiele Printmedium: Broschüre.

Kalkwerk-Festival 2009

Kalkwerk-Festival 2009

Kalkwerk-Festival 2010

Kalkwerk-Festival 2010


Wie digital leben wir

19 01 2009

Wir haben uns im vergangenen Jahr in der Lehrveranstaltung Fotografie mit dem Thema “Digitales Leben in Köln” beschäftigt. Dazu sollten wir eine Fotoserie erstellen, die das digitale Leben in Köln widerspiegelt. Dabei sind schöne Projekte und Bilderserien auf die Beine gestellt worden. Mein Kommilitone Marko Dietrich und ich hatten die Idee in der Verkehrsleitzentrale Fotos von der Verkehrsüberwachung zu machen. Am Anfang wollten wir verschiedene Einrichtungen sprich Überwachungsorgane ablichten. Davon waren die meisten Unternehmen nicht begeistert. Deshalb wurde nichts daraus.

Die Deutsche Bahn zum Beispiel lässt die Öffentlichkeit grundsätzlich nicht in ihre Überwachungsräume. Sie hätten nur eine Ausnahme nach den versuchten Kofferbomben-Attentaten gemacht, und zwar für das Erste Deutsche Fernsehen. Die Kölner Messe erteilte uns ebenfalls eine Absage, genauso wie der Flughafen Köln-Bonn und die Köln-Arena. 

Wir hatten aber noch eine Idee in der Westentasche, und zwar die Ablichtung von Kölnern im Alltag. Diese Bilder sollten dann mittels Tagcloud verschlagwortet werden. Dann hatten wir noch die Möglichkeit über einen Freund von mir, Frank Schardt, der hauptberuflich Event-, Messe- und Produktpräsentation als Roboter oder Dummy macht, eine Fotoserie mit ihm als Roboter zu realisieren. Am Anfang wollten wir ihn durch die Stadt schicken, ihn dabei fotografieren, wie er im Supermarkt an der Kasse bezahlt oder in einen Bus steigt. Und das alles als Roboter verkleidet. 

Schließlich kamen wir zu dem Entschluss, einfach die Ideen zu kombinieren. Also haben wir Frank Schardt einfach zur Verkehrsleitzentrale beordert und dort die Fotos mit ihm als Roboter geschossen. Diese Fotos wurden vor den Überwachungsmonitoren geschossen und danach entsprechend mit Tags versehen. Zum Glück ist die Verkehrsleitzentrale eine öffentliche Einrichtung, wodurch wir als Bürger uneingeschränkte Infos erhalten konnten. Hier auch noch mal ein sehr großen Dank an die Verkehrsleitzentrale der Stadt Köln, die uns unser Fotoprojekt “We , Robot” ermöglicht hat.

WE , ROBOT

 



Achte Preisverleihung des Grimme Online Awards

10 07 2008
Logo Grimme Online Award

Eine Website muss viele Anforderungen erfüllen. Sie sollte für den User übersichtlich und einfach zu handhaben sein, gleichzeitig aber auch ausführlich und verständlich informieren. Auch die Anbindung von webspezifischen Angeboten und die Kommunikation mit dem Nutzer stehen im Vordergrund. Dies sind nur wenige von vielen Kriterien, die die Jury des Grimme Online Awards bei der Bewertung und der Preisvergabe für Webauftritte berücksichtigt.

Am 11. Juni 2008 war es wieder soweit. Sieben Websites aus den vier Kategorien “Information”, “Wissen und Bildung”, “Kultur und Unterhaltung” und der neuen Kategorie “Spezial” wurden bei der achten Preisverleihung mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Darunter sind Webangebote wie das Musikportal “Intro.de”, “Störungsmelder” und auch “Hobnox.com” zu finden. Letzteres wurde im Rahmen einer Recherche-Lehrveranstaltung vom zweiten Semester des Studiengangs “Online-Redakteur” zur Nominierung vorgeschlagen.

Die Auszeichnungen wurden im Rahmen des 20. Medienforums in der Kölner Vulkanhalle überreicht. Der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kammann, eröffnete die Preisverleihung mit einer Rede, in der er auf die unterschiedlichen Tendenzen in der momentanen Entwicklungsphase des Internets hinwies. “Sie umfasse ein breites Spektrum der Möglichkeiten”, konstatierte er.

Für hohe “journalistische Qualitätsmaßstäbe” zeichnete die Jury die Seite “Störungsmelder” in der Kategorie “Information” aus. Weiterer Gewinner in dieser Kategorie ist die nachnominierte “WDR-Mediathek”, die “hervorragende Lösungsansätze biete, um den Nutzern mehrere Zugangswege zum Inhalt zu ebnen”.

Durch ein “überzeugendes inhaltliches Konzept“ konnte “Zeitzeugengeschichte.de” den Award in der Kategorie “Wissen und Bildung” gewinnen. Für viele Fragen von Jugendlichen hat die “Kids-hotline” eine Antwort und geht mit den Problemen der Kids streng vertraulich um. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die Website, “die Vorteile des Mediums konsequent für eine Flexibilisierung des Beratungsangebots“ nutzt.

In der Kategorie “Kultur und Unterhaltung” bekam das Musikportal “Intro.de” die Auszeichnung vom Comedian Hennes Bender überreicht. Laut Jury sei es ein Portal, dass u.a. durch sein soziales Netzwerk überzeugt. Der “Literaturport” wurde ebenfalls von der Jury ausgezeichnet. Die Reichweite der Website sei zwar nur auf den Raum Berlin und Brandenburg beschränkt, jedoch hätte das Angebot nach Meinung der Jury “ein kleines, aber solides Inforamtionsangebot mit hohem Service-Wert”.

Die Gewinner Hobnox.com (von li. Andreas Jacobi, Alexander Gorny und Yousef Hammoudah) mit Sascha Lobo. Foto: Luís Palma Matos

Das von den Online-Redakteuren gelobte Web-TV-Angebot “Hobnox.com” konnte in der neuen Kategorie “Spezial” den Award abräumen, der von Sascha Lobo, Preisträger des Grimme Online Award 2006, überreicht wurde. Die Stärke der Website seien die Inhalte, “die eine erfreuliche Nischenfunktion offerieren und dem Nutzer direkt Werkzeuge zum Mitmachen zur Verfügung stellen”. Die Jury spricht von Unterhaltung und Information auf hohem Niveau. Alexander Gorny, Yousef Hammoudah und Andreas Jacobi von Hobnox bedankten sich im Gespräch für den Vorschlag zur einer Nominierung bei den “Online-Redakteuren”. “Wir freuen uns total und sind zugleich überrascht über die frühe Auszeichnung”. Sie seien in der Betaphase und hätten nicht mit dem Grimme Online Award gerechnet. Den Publikumspreis überreicht der Schauspieler Matthias Koeberlin. Dafür hatten User aus den 19 nominierten Websites gevotet und er ging an die Website von “Sandra Schadek”. Sandra Schadek widmet sich dort der tödlich verlaufende Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) – aus der Sicht einer Betroffenen.



Interaktionsgestaltung im Web 2.0: Mehr als Interface-Design

10 07 2008

Logo des MedienforumsDie einfache Bedienung einer Website im neuen Internet ist die Kernbedingung jeder Internetpräsenz, die sich den Stempel Web 2.0 aufdrückt. Viele User vermuten, dass ein schickes Design ausreichend ist. Wichtiger ist jedoch die Usability im Zusammenspiel mit dem Interface-Design, genauso wie die Technik die hinter dem Web 2.0 steckt. Doch was ist nun das Web 2.0? Robert Basic, von “Basic Thinking”, hat mit seinen Gästen versucht etwas Licht ins Dunkele zu bringen.

Im Mittelpunkt stand die einfachen Bedienung der Benutzeroberfläche, dem Interface. Dabei geht es nicht nur um die Gestaltung einer Web 2.0-Website, sondern auch die Web-Technik. Das Web 2.0 überschreitet die Grenzen des bisherigen Webs. Es verbindet Dienste, Nutzer können selber ohne großen Aufwand publizieren und Plattformen integrieren desktopähnliche Anwendungen.

Viel Neues konnten die Besucher bei der Diskussionsrunde nicht erfahren, die durch Robert Basic von “Basic Thinking” geführt wurde. Über das Diskutierte wird seit einigen Jahren auch in den Medien und unter Fachleuten gestritten. Volker Binder von der Deutschen Telekom stellte das neue Webkonzept des Konzerns vor und zeigte den Besuchern bei seiner Präsentation, was das Unternehmen aus dem “Massenmarkt” unter der Gestaltung einer Web 2.0-fähigen Website versteht. Dabei stand die Kombination der bisher nebeneinander existierenden Produkte, die nun zu einem Gesamtprodukt zusammenwachsen, im Mittelpunkt. Schwerpunkt der Interaktionsgestaltung sei die Vereinfachung und Integration von funktionalen Modulen wie zum Beispiel Mash-ups und deren Vernetzung untereinander. So kann ein User beispielsweise einfach Fotos aus dem Mediencenter seines Telekom-Accounts per Drag’n’Drop in ein mit Flickr geöffnetes Browserfenster ziehen. Das entspricht dem Verhalten einer Desktop-Anwendung.

Die Experten waren sich dabei einig, dass eine Website aus dem Web 2.0 einfach zu bedienen sein sollte, so dass der Nutzer intuitiv und mit einem guten “Klickflow” schnell und einfach zu einem gewünschten Ergebnis kommt. Ein aufwändiges und ausgefallenes Design sei schön und gut, so Hansjörg Zimmermann, Professor an der Macromedia Fachhochschule für Medien in München und Geschäftsführer der “Argonauten”, aber wenn der User bei der Navigation oder Nutzung Schwierigkeiten hätte, dann führe es zu nichts. Die Oberfläche solle “sinnlich” sein und der Nutzer solle erst gar nicht nachdenken müssen, wie er von A nach B kommt. Trotzdem solle das Interface gut aussehen und funktional sein. Für Robert Basic sei die neue Schnittstelle von Microsoft, “Surface”, eine wirkliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Für Klemens Dreesbach von Microsoft Deutschland bedeuten die Applikationen des Web 2.0 einen Mehrwert für den User: “Power to the people” sei die Devise. Jeder könne nun einfach über Blogtools seinen eigenen Content generieren. Das wäre zwar auch zu Zeiten des Web 1.0 gegangen, jedoch sei es damals für die meisten User mit wenig Know-How nicht einfach möglich gewesen. Nun seien aber die technischen Barrieren gebrochen worden.

Im Großen und Ganzen hat der Besucher dieses Panels nicht viel Neues erfahren können. Die Experten konnten selber nicht viel zu dem Thema sagen, weil Robert Basic das Publikum etwas übermäßig einbezogen hat, in dem er viel zu oft zwischen den Sitzreihen herum gelaufen ist und die Audience nach ihrer Meinung gefragt hat. Am Ende lobte er überschwänglich und unverhältnismäßig lange die Plattform “Twitter” als Musterbeispiel für eine Web 2.0-Anwendung. Nichtsdestotrotz wird es in Zukunft noch viele Diskussionen über Web 2.0 geben, weil die Techniken, die dahinter stecken, schon lange vor der neuen Bezeichnung existiert haben. Insofern kann von einer anderen Wahrnehmung des Webs gesprochen werden, das heutzutage wesentlich dynamischer und funktionaler ist.



Online-Redakteure haben Websites für GOA nominiert

25 03 2008

Der Jahrgang des Sommersemesters 2007 hat im Rahmen der Lehrveranstaltung “Spezielle Recherchetechniken” Websites für den Grimme-Online-Award (GOA) nominiert. Die von dem Semester vorgeschlagenen Sites sind in einem eigenständigen Projekt in die Website des Studienganges eingepflegt worden.

Die Studenten des Informationswissenschaftlichen Fachbereich der FH-Köln haben gemeinsam im Team hervorragende Arbeit geleistet. Die Nominierungstexte wurden von einer Gruppe redigiert, Screenshots und Logos wurden durch eine andere Gruppe geschossen und bei den Betreibern der Seiten rechtlich abgeklärt. Eine weitere Gruppe hat die Nominierungstexte und die entsprechenden Logos und Bilder mit dem CMS (Content-Management-System) “Typo3″ eingepflegt.

Bisher gab es positive Resonanz seitens der Betreiber. Erstes Feedback hat es von der Online-Redaktion der Web-Domain “www.geolino.de” gegeben, die sich bei den zwei nominierenden Kommilitonen, Dominik Weber und Marcelo Jaramillo Cox, per E-Mail bedankt haben. Hobnox, der innovative Web-TV-Stream mit vier Kanälen, hat sich ebenfalls für die Nominierung bei den werdenden Online-Redakteuren bedankt. Der Web-Stream-Anbieter wurde von Oliver Heyer nominiert.

Der Internet-Sender sorgt für vielseitiges Entertainment durch Übertragung von Konzerten, Interviews, Serien, Reportagen, brandneuen News und coolen Urban-Styles, wie Bits und Pieces. Hobnox bezeichnet sich selber als “WebTV wie es sein sollte”. Die vier Channels heißen “Music Intelligence”, “Slyfly”, “STR33T” und “99 Stories”. So sieht die Zukunft des medial übergreifenden Entertainments aus.

Welche Websites von den Studenten nominiert wurden, kann auf der Studiengangs-Website in Erfahrung gebracht werden.

Screenshot von www.online-redakteure.com/html/projekte/2008/goa-2008/