Tanzen kann ansteckend sein

10 06 2009

Auf dem Sasquatch Festival im US-Amerikanischen Bundesstaat Washington, an der Westküste, fährt ein Mann auf „Unstoppable“ von Santogold ab. Mit seiner hemmungsfreien Tanzerei animiert er andere Festival-Gäste zum mittanzen. Aus einem Dancer wird eine ganze Menschentraube, die sich total gehen lässt. Sehr schönes Video auf Youtube. Aber seht selber. ;)



Das Kalkwerk-Festival 2009 kann starten

7 06 2009

Auch dieses Jahr findet das Kalkwerk-Festival im Juni statt. Dieses Jahr zwar am zweiten Juniwochenende, dass Festival selber wird aber wie gewohnt ablaufen. Es gibt Kunst, Varieté, Live-Musik, ein Kinderprogramm, reichlich zu Essen und offene Proberäume, wo sich die Besucher Bands bei Proben anschauen können.

Varieté


Dieses Jahr erwartet die Besucher wieder ein aufregendes Programm. Freitags geht es, wie gewohnt, um 20 Uhr mit dem Varieté los. Wie jedes Jahr ist es vielseitig und sehenswert.
Linne und RieslingLinne & Riesling starten dieses Jahr das Programm mit intelligentem Charme und herzzerreißender Comedy. Mit seriöser Moderation oder mimikomikalem Spaß zeigen sich die zwei Comedians als Partner für niveauvolles Entertainment. Wenn Riesling in Bewegung kommt und ungewollt zuckt und zappelt, mutiert er zum Break- und Turniertänzer zugleich. Keine Verrenkung ist zu grotesk, keine Pirouette ist zu viel, kein Sprung zu hoch und keine Choreographie zu schnell. Beide zusammen sind mit Gunnar Erik als Dritter im Bunde, speziell für diesen Abend „Die Olympic Boys“, eine Parodie eines spannungsgeladenen Wettlaufs im Zeitlupentempo.

Gunnar Erik zeigt anschließend Sport aus einer anderen Zeit. Handstandakrobatik im höchsten Schwierigkeitsgrad wird kombiniert mit einer Überzeichnung der Körperertüchtigung mit stolz geschwellter Brust aus einer Epoche in der der Begriff der „Akkuratesse“ noch ein Ehrbegriff war.

Das „Duo High Society“ zeigt Luftakrobatik auf höchsten Niveau. In zwei unterschiedlichen Vertikaltuch-Darbietungen unter dem Namen „Weiss“ zeigen beide eine wundervoll poetische Inszenierung an weißen Tüchern. Anmutig und hingebungsvoll zu sinnlicher Musik verschmelzen sie mit ihrem Element „weiß in weiß“.

Der Zauberjuno hat sich in der Königsdisziplin der „Manipulation“ in der Fachwelt bereits einen Namen gemacht. Aber auch als Sprecher ist er einzigartig und bezieht sich charmant und spitzbübisch auf seine Zuschauer. Direkt vor den Augen der Zuschauer geschehen die schönsten und verblüffendsten „Mirakel“ der klassischen Zauberkunst.

Mit einer außergewöhnlichen Leuchtkeulenjonglage verzaubert das „Duo Catchup“ das Publikum. Dieser Showact ist die perfekte Symbiose von zukunftweisenden Hightech-Requisiten und erstklassiger, mehrfach ausgezeichneter Artistik. Die mit modernster Technik ausgestatteten Leutchtkeulen reagieren punktgenau auf Wechsel in der Musik und können mit ihren RGB-Dioden das gesamte Farbspektrum wiedergeben. Diese Jonglage mit computergesteuerten, präzise auf die ausgewählte Musik programmierten Leuchtkeulen zaubert ein Meer von Farben in die Dunkelheit. Ausgefeilte Choreographie und professionelle, innovative Jonglage verleihen ihrem Auftritt einen würdigen, unvergesslichen Höhepunkt.

Kinderprogramm


Jeweils Samstag und Sonntag ab 14 Uhr können sich die Kleinen unter den Besuchern an Spiel- und Bastelständen, an einem Schminkstand und in der Hüpfburg auslassen. Ab 16 Uhr gibt es an beiden Tagen eine Show der Extraklasse, die Kids begeistert und mitmachen lässt.

Am Samstag ist die „Kleine Weltbühne“ zu Gast und zeigt die „Abenteuer mit Käpt’n Karl“. Kindertheater mit Artistik, Bauchreden, Jonglagen und Figurentheater zum Thema Freundschaft für alle Kinder ab drei Jahren. Käpt’n Karl und die Maus Hugo suchen einen Piratenschatz. Dabei begegnen sie dem Drachen Antonius und dem Roten Piraten, geraten in einen Sturm, erleiden Schiffbruch und werden an den Strand einer einsamen Insel gespült. Ob sie schließlich auch noch den Schatz finden, erfahrt die Kinder von der Akteurin Bille Billewitz.

Sonntags ab 16 Uhr gastiert das Theater Chapiteau mit „Der Sängerwettstreit der Tiere“. Ein Kindertheater für alle Kinder ab drei Jahren. Es lädt zum Gackern, Brüllen, Wiehren, Singen und vor allem zu Lachen ein. Zum Sängerwettstreit der Tiere reisen die Musikanten aus aller Welt an. Das fröhliche Fest gerät aus den Fugen, als der Fuchs in das Geschehen eingreift. Er legt so manche Fallstricke, über die seine Mitstreiter in clownesker Art stolpern. Die Zuschauer sind in das Geschehen einbezogen, singen mit den Akteuren im Chor und verhelfen dem Spektakel zu einem gelungenen Happy End.

Musikprogramm


„Country Rock based on Johnny Cash“ gibt es bereits Freitags ab 23 Uhr nach dem Varieté. Ring of Fire haben sich ganz der Musik von Johnny Cash verschrieben und präsentieren seine Songs zeitgemäß. Mit druckvoll und prägnanten Sound heben sie sich vom Rest der Coverbands ab.

Samstags startet das Musik-Programm um 13 Uhr mit Zangief, die nach eigenen Angaben „Grung’n'Roll“ machen. Danach, um 14 Uhr, spielen „As Sky Turns Black“, die mit Hardcore dem Publikum einheizen wollen. Um 15 Uhr spielen die Gewinner des diesjährigen Bandcontests. Gewonnen hat dieses Jahr die Band „Nein, Danke!“. Daraufhin rocken Bittersweet mit handgemachtem Rock, die mit schweren Riffs und einer ordentlichen Portion Gummi, mal Spaßrock, mal spacig oder groovig rüberkommen. Bleed’em spielt um 17 Uhr „Progressive Melodic Death-Metal“. „The Too Rats“ bedienen das Publikum um 18 Uhr mit Minirock. Die neue Kombo aus dem Kalkwerk folgt dem Motto: „Das könnt Ihr alle Hören!!!“. „Melodic Hardcore“ gibt es um 19 Uhr von „As Mentioned Below“. Deren mehrstimmige Gitarrenriffs, Gesang, Geschrei, donnernder Bass und treibende Drums paaren sich auf der Bühne mit einer gehörigen Portion Energie. Die Trashcore-Band „Bloodspot“ heizt dem Publikum danach um 20 Uhr gehörig ein. Mit der Band „Irgendwie Anders“ nähert sich das Programm dem Top Act des Abends. Die zynischen Deutschrocker verleihen der deutschen Musik ein besonderes neues und doch altbekanntes Gesicht. Neue Deutsche Welle trifft Punk, Rock und groovige Rhythmen. Der diesjährige Top Act beschert den Besuchern Ska-Punk aus Italien. „Carry-All“ aus Udine präsentieren eine überzeugende Mischung aus Punk, Ska und fluffigen Geangslinien mit einer Frische, Leichtigkeit und Spielfreude, die man von der anderen Seite des großen Teichs lange nicht gehört hat. Sie kümmern sich nicht um Trend-Regeln, sondern zelebrieren mit Leidenschaft die Musik, die sie lieben. Das hört und spürt man in jedem Ton und es zaubert einem unweigerlich ein fettes Grinsen ins Gesicht.

Der Sonntag wird mit Black-Metal eröffnet. „Endpharg“ spielen um 13 Uhr treibende und melodiöse Riffs. Sie präsentieren sich abwechslungsreich und laden bis zum letzten Lied zum bewegen ein. „Eraserhead“ übernehmen um 14 Uhr mit Death-Metal. Hardrock gibt es dann um 15 Uhr von „Driven“, deren Musik vielfältig ist. Das Spektrum der selbstgeschriebenen Songs reicht von „die wollen doch nur spielen“ bis „uffe fresse!“ und erweitert sich ständig. Um 16 Uhr werden die Besucher mit Alternative verwöhnt. „Fortune Cookies“ bestehen aus vier Jungs und einem Mädchen, die den Ton angibt. Sie lieben Musik aller Couleur, die aus dem Herzen kommt um zum Hüftschwung animiert. Mit „Bughole“ bekommen die Zuhörer groovenden Trash-Metal auf die Ohren. Die Rocker von „Boiler“ bringen Power und Intensität auf den Punkt. Mit deutschen Texten groovt sich die Band in die Herzen und Hirne. Es geht um Spaß, Lust und Leidenschaft. Das Urgestein aus dem Kalkwerk, „Paris“, rocken um 19 Uhr die Bühne. Dabei hoffen sie ihre Beute dieses Jahr im Vergleich zum vergangenen noch erhöhen zu können. Um 20 Uhr geht es mit „Drivecore“ von Isetta Drive weiter. Deren Musik bewegt sich zwischen Punkrock, Psychedelic, Hardcore und Progressive. Der diesjährige Topact spielt um halb zehn Urban Roots Reggae. Concrete Jungle heißt die Kombo aus Darmstadt und begeistert mit grooviger, anspruchsvoller Musik, die über eingängige Melodielinien und Bläsereinsätze nie den Bezug zu ihren Wurzeln verliert. Acht Musiker verkörpern die absolute Live-Band, die jede Bühne in ein Reggae-Inferno verwandeln. Der Sonntag findet seinen Abschluss mit einer Hip-Hop-Band. Tempel spielen etwa um 23 Uhr.

Das Musikprogramm ist dieses Jahr zwar etwas metallastig, verspricht aber trotzdem bei hoffentlich gutem Wetter die Besucher zu begeistern. In der Kunsthalle gibt es wieder ein Ausstellung. Was ausgestellt wird, soll eine Überraschung werden. Es weiß eigentlich noch niemand genau, was Samstag und Sonntags in der Halle bestaunt werden kann. Bei Michi Schmitt können die Gäste wie jedes Jahr T-Shirts drucken lassen. Er zeigt, wie im Siebdruckverfahren gedruckt wird. Motive gibt es reichlich. In der Dorle-Schaefer-Halle werden die Besucher wieder drei Tage lang mit Essen versorgt. Vor dem Kakadu wird wieder gegrillt. Wir wünschen allen Besuchern bereits jetzt viel Spaß und hoffen, dass sie wie jedes Jahr ein schönes Festival erleben.

Weitere Informationen: www.kalkwerk-online.de



Wir laden zum 29. Kalkwerk-Festival ein

4 06 2009

Wir “Kalkwerker” laden Euch herzlich zum 29. Kalkwerk-Festival am 12. bis 14. Juni 2009 ein. Die bewährte Mischung aus Musik, Varieté und Kinderprogramm wird wieder allen Kalkwerk-Freunden von 1 bis 80 Jahren Freude machen.

Die Idee des „Kalkwerks“ ist fast 30 Jahre nach dem Beginn so lebendig wie je. Neue Musikgruppen haben Proberäume bezogen, die „alten Kalkwerker“ sind zusammengerückt, um ihnen Platz zu machen. Und die „Neuen“ sind ebenso eifrig wie die „Alten“ dabei, wenn es darum geht, im „Kalkwerk“ die Proberäume und die anderen Anlagen zu erhalten und auszubauen.

Als große Aufgabe steht uns die Erneuerung der Tribüne bevor. Auch das werden wir weitgehend in Eigenleistung erbringen. Denn das Geld ist immer knapp und auf Unterstützung von außen möchten wir so wenig wie möglich rechnen.

Die vielen, fröhlichen Gäste beim Festival - so an die 7000 sind das jedes Jahr - bestätigen uns, dass wir auf dem rechten Weg sind.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Festival gemeinsam mit den Freunden, die Ihr hier treffen werdet.

Euer „Kalkwerker“ und Vorsitzender des Kultur- und Jugendförderkreis

Klaus Schaefer



Wie digital leben wir

19 01 2009

Wir haben uns im vergangenen Jahr in der Lehrveranstaltung Fotografie mit dem Thema “Digitales Leben in Köln” beschäftigt. Dazu sollten wir eine Fotoserie erstellen, die das digitale Leben in Köln widerspiegelt. Dabei sind schöne Projekte und Bilderserien auf die Beine gestellt worden. Mein Kommilitone Marko Dietrich und ich hatten die Idee in der Verkehrsleitzentrale Fotos von der Verkehrsüberwachung zu machen. Am Anfang wollten wir verschiedene Einrichtungen sprich Überwachungsorgane ablichten. Davon waren die meisten Unternehmen nicht begeistert. Deshalb wurde nichts daraus.

Die Deutsche Bahn zum Beispiel lässt die Öffentlichkeit grundsätzlich nicht in ihre Überwachungsräume. Sie hätten nur eine Ausnahme nach den versuchten Kofferbomben-Attentaten gemacht, und zwar für das Erste Deutsche Fernsehen. Die Kölner Messe erteilte uns ebenfalls eine Absage, genauso wie der Flughafen Köln-Bonn und die Köln-Arena. 

Wir hatten aber noch eine Idee in der Westentasche, und zwar die Ablichtung von Kölnern im Alltag. Diese Bilder sollten dann mittels Tagcloud verschlagwortet werden. Dann hatten wir noch die Möglichkeit über einen Freund von mir, Frank Schardt, der hauptberuflich Event-, Messe- und Produktpräsentation als Roboter oder Dummy macht, eine Fotoserie mit ihm als Roboter zu realisieren. Am Anfang wollten wir ihn durch die Stadt schicken, ihn dabei fotografieren, wie er im Supermarkt an der Kasse bezahlt oder in einen Bus steigt. Und das alles als Roboter verkleidet. 

Schließlich kamen wir zu dem Entschluss, einfach die Ideen zu kombinieren. Also haben wir Frank Schardt einfach zur Verkehrsleitzentrale beordert und dort die Fotos mit ihm als Roboter geschossen. Diese Fotos wurden vor den Überwachungsmonitoren geschossen und danach entsprechend mit Tags versehen. Zum Glück ist die Verkehrsleitzentrale eine öffentliche Einrichtung, wodurch wir als Bürger uneingeschränkte Infos erhalten konnten. Hier auch noch mal ein sehr großen Dank an die Verkehrsleitzentrale der Stadt Köln, die uns unser Fotoprojekt “We , Robot” ermöglicht hat.

WE , ROBOT

 



Stolz darauf Deutscher zu sein – Bestandsaufnahme eines neuen Nationalgefühls

23 10 2008

Von Luís Palma Matos 

Seit Tagen ist die Euphorie auf den Straßen Deutscher Städte zu spüren. Die Deutsche “Elf” landet einen Sieg nach dem anderen und hat erst den Favoriten Portugal im Viertelfinale geschlagen. Die Straßen versinken in einem Meer von Flaggen und man mag glauben, dass die WM vor zwei Jahren gar kein Ende fand. “Heute ist das Halbfinale gegen die ‘Last-Minute-Türken’”, sagt Thomas, während er sich sein vor zwei Jahren erworbenes Deutschland-Trikot überzieht und seine Flagge in den Deutschen Nationalfarben einpackt. Er möchte sich das Spiel in der Kölner Innenstadt anschauen und hofft noch einen Platz zu ergattern. 

Thomas ist weiß Gott kein typischer Fußballfan, sondern eher ein sporadischer Begeisterter, der nur zu den großen Ereignissen seine Flagge einpackt. “Ab und zu schaue ich noch die Champions-League, weil das meistens packende Spiele sind.” Er macht sich auf den Weg in seine “Stammlocation”, wo er schon die bisherigen Spiele der Deutschen Nationalelf verfolgt hat. Er muss sich beeilen, denn oft sind die guten Plätze schon recht früh besetzt. Auf den Straßen tummeln sich gleichgesinnte mit geschminkten Gesichtern, die ebenfalls auf dem Weg zu ihren Kneipen sind, wo sie mit ihren Freunden und Bekannten das Spiel schauen möchten. Im Falle eines Sieges soll natürlich wieder gefeiert werden, und die Stadt soll in den Farben Schwarz-Rot-Gold versinken. 

Aber ist durch die WM 2006 wirklich ein neues Nationalgefühl in Deutschland entstanden? Oder ist es eine periodische Erscheinung, die sich nun zu den großen Fußballereignissen etabliert und nur zum feiern dient? Bedenkt man, dass die Deutschen ein Volk sind, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges sehr mit ihrer Vergangenheit gehadert haben, sind die Ereignisse während der Weltmeisterschaft regelrecht ein Erleichterung gewesen, im Konflikt mit der eigenen Identität und dem eigenen Zugehörigkeitsgefühl. Dabei können Deutsche durchaus stolz sein auf ihre Herkunft, solange sie sich den großen Denkern verbunden fühlen und sich vom Nationalismus abwenden. 

Viele sprechen momentan von einem neuen Patriotismus oder Nationalgefühl. Laut einer Forsa-Umfrage vom 11. Juni, in der 1003 Deutsche befragt wurden,  finden es 66 Prozent der Befragten gut, dass Deutsche wieder Flagge zeigen. Ist es aber wirklich nur die Vaterlandsliebe, die Fußballbegeisterte auf die Straßen treibt? Natürlich gibt es eine Vielzahl von Deutschen Bürgern, die keinerlei Vorurteile gegenüber andere Nationalitäten hegen und diese auch schätzen. Aber genauso gibt es diejenigen, die über andere Nationen spötteln und sich somit vielleicht unbewusst über ausländische Mitbürger erheben. 

Thomas macht sich nach einem gelungenen Sieg gegen die “Last-Minute-Türken” und einem treibenden Fußmarsch im Fahnenmeer auf den Weg nach hause. In der Straßenbahn bekommt er mit, wie angetrunkene Deutsche Fans türkische Mitbürger angreifen und beschimpfen. Sie stehen an der Tür und diskutieren mit den drei türkischen Mädchen, die etwas eingeschüchtert sind. Ist das der Patriotismus, den wir hierzulande erleben möchten? Thomas ist jedenfalls enttäuscht, solche Landsleute zu haben, die sich chauvinistisch verhalten. Er ärgert sich zugleich, wegen solch einem Schwachsinn wie Nationalstolz nicht heimfahren zu können, weil der Angetrunken im Deutschland-Trikot zwischen Tür und Angel sich nicht zusammenreißen kann. Was ihm ebenfalls auffällt ist, dass nur Ausländer in der Bahn die Deutschen Fans ermahnen und die Situation ins lächerliche ziehen. Eine frustrierende Angelegenheit. 

Dabei sollte jeder begreifen, dass gerade der Fußball ein Kampf der Fans ist. Was in den Ligen Europas zwischen den Fans der Vereine geschieht, passiert im Falle einer WM oder EM auf nationaler Ebene. Also ist es auch nicht verwunderlich, wenn Fans sich gegenseitig anpöbeln oder ein animalisches Verhalten an den Tag legen. Es sollte vorsichtig mit dem gefeierten neuen Patriotismus umgegangen werden, denn “die Zahlen rechtsradikaler Übergriffe sind in den vergangenen zwei Jahren wieder gestiegen”, so Julia Kaffai vom Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC). Der NDC fährt im Auftrag der DGB-Jugend West in Schulen und betreibt dort Aufklärung, um präventiv auf die Entwicklung junger Menschen einzuwirken. Dabei fällt auf, dass die Einstellung vieler Jugendlicher gegenüber anderen Nationalitäten radikaler geworden sind. Häufig fehlt die Aufklärung im Elternhaus, oder die Meinung wird sogar durch die Eltern forciert. Eine nicht all zu schöne Entwicklung. 

Es ist auf jeden Fall festzustellen, dass eine regelrechte “Eventomanie” seit der WM 2006 ausgebrochen ist, die bis dato anhält, sagt der Psychologe Stephan Grünewald in einem Interview mit Tagesschau.de. Es wird in dem Zusammenhang auch von einem Partyotismus gesprochen. Das fördert zwar das Gemeinschaftsgefühl, aber wohl auch nur für die Zeit einer solchen Veranstaltung. Ist der Event vorbei verfallen die Menschen wieder dem alltäglichen Trott und giften sich zum Beispiel im Straßenverkehr wie gewohnt an. Nichtsdestotrotz ist der Stolz der Deutschen in den vergangenen neun Jahren von 63 auf 70 Prozent gestiegen. Das zeigt eine neue Emanzipation unter jungen Deutschen, die laut dem “Patriotismus-Forscher” Kronenberg in einer “stabilen Demokratie mit ihren Vorzügen und Freiheiten” groß geworden sind und diese “tief verinnerlicht” haben. 

Trotzdem bleibt eine Fußball-Weltmeisterschaft ein Wettkampf der Nationen. Und so werden sich in Zukunft bei solchen Events Fans verschiedener Nationalitäten, wie vor zwei Jahren in der Limburger Innenstadt, gegenüber stehen und sich mit Flaschen, Dosen und sonstigen Utensilien bewerfen. Die Italiener hatten die Deutschen gerade im Halbfinale besiegt und Deutsche aufgebrachte Fans konnten die gewohnte überschwängliche Feierei der Italiener nicht vertragen. Und so wurden Sprüche wie “scheiß Spaghettifresser” oder “scheiß Itaker” laut. So viel zum neuen Deutschen Patriotismus und Nationalgefühl, der dann doch immer mal nationalistische Grundzüge erreicht.



Deutscher Rap braucht einen Richtungswechsel

3 08 2008

Die Deutsche Rapszene ist zurzeit verrufen und wird von den meisten Deutschen geächtet. Grund dafür ist das fortwährende Gangstergehabe der Szene, das in der Bevölkerung nicht gut ankommt. Wer Rap hört muss sich mittlerweile dafür rechtfertigen und erklären, was er an der Musik gut findet.

Vor allem in Deutschland sind wir weit davon entfernt, mit einer harten Realität auf der Straße konfrontiert zu werden. Diese harte Realität existiert nämlich nicht. Die Gangsterallüren, die wir aus der Amerikanischen Rapszene kennen, werden aus deren Texten übernommen und auf Deutschland übertragen. Das führt dazu, dass Jugendliche in unseren Breitengraden wirklich glauben diesen Lifestyle ausleben zu müssen. Es ist eine Subkultur aus gewaltverherrlichenden Texten entstanden, die junge Menschen mittlerweile in die Tat umsetzen. Bisher hat kein Rapper den Mut gehabt die Szene aufzurütteln und gegen diese negative Manipulation vorzugehen. Bis zum Mai diesen Jahres. Ein junger Rapper aus Braunschweig, F. R., hat die Courage die Wahrheit aufzuzeigen.

“Rap braucht Abi” ist sein neuer Track, womit er verdeutlicht, dass Deutscher Rap doch eher niveaulos und frauenverachtend ist. Solch ein Jargon ist zwar ein Bestandteil jeder Rapszene, jedoch sollte es nicht die Hauptbotschaft einer Musikrichtung sein. In seinem Song beschreibt F. R. das Problem der Szene in Deutschland und kritisiert diese gleichzeitig stilistisch sehr gut. Der Track könnte dazu beitragen, dass geflohene Fans wieder zurückfinden zu guter Rapmucke, wie wir sie von Creutzfeld & Jakob, den Beginnern oder Dynamite Deluxe kannten. Deutschland braucht keine Massivs, Irie Ds oder Bushidos. Meist sind es sowieso inszenierte Szenarien und Hollywoodfilme, denen wirkliche Musikfans wenig glauben schenken. Jugendliche in unserem Land lassen sich trotzdem blenden und versuchen das gerappte nachzuahmen und auszuleben. Das die Jugendgewalt vielerorts zugenommen hat, ist aus den Statistiken zu ersehen.

Bleibt zu hoffen, dass F. R.s Track viele jungen Menschen erreicht und sie gleichermaßen zum nachdenken anregt. Langjährige Rapfans sind nämlich “tired” von dem Bullshit, dessen Mainstream überwiegend aus gewaltverherrlichendem Müll besteht und für jeden mit gesundem Menschenverstand nicht realitätstreu erscheint. Auf Deutschlands Straßen werden keine Menschen täglich niedergeschossen. Genausowenig werden ständig Kioske beraubt. Noch nicht mal in South Central ist es heutzutage noch so. Der Schwarzengemeinde in den USA geht es besser denn je, auch wenn sie heute noch von Diskriminierung betroffen sind. Jedoch hat dort nach den harten Achzigern ein Umdenken stattgefunden und für mehr Ruhe in den betroffenen Gebieten, den sogenannten Gettos, gesorgt.

Das Video zum Track “Rap braucht Abi” von F. R.:



Endlich - das Kalkwerk lädt zum Festival ein

4 06 2008

Es ist wieder mal soweit. Das Kalkwerk öffnet vom sechsten bis achten Juni zum 28. Mal seine Pforten für ein weiteres, aufregendes Festival. Das Programm ist wie jedes Jahr vielseitig und interessant. Es gibt, wie die vergangenen drei Jahre, eine Ausstellung in der Kunsthalle. Dort wird auch von der “No Dancers Company” mehrmals eine kleine Performance dargeboten. Das Varieté Freitagabend begeistert bereits jetzt schon auf dem Papier. Samstag und Sonntag spielen wie gewohnt die Kalkwerk-Bands und jeweils ein Topact. Für Kinderprogramm und reichlich Nahrungsmittel ist auch gesorgt. Neu und seit langem nicht mehr geschehen, findet der Abschluss des Festivals Sonntagabend mit einem Kalkwerk-Urgestein statt, der Band “Paris”. Darüber hinaus hat unser erster Vorsitzender, Klaus Schäfer, Sonntags um Mitternacht Geburtstag.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Stände stehen, die Aufbauten für die PA ebenfalls. Seit einigen Wochen kursieren die Programmhefte. Die Kunsthalle ist eingerichtet und auch in der Dorle-Schäfer-Halle werden die letzten Feinheiten erledigt. Die Besucher erwartet wieder ein aufregendes Festival, das am Freitag mit einem buntgemischten Varieté beginnt. Um 20 Uhr gehts los und wird von Sammy Tavalis, neben seiner eigenen Soloshow am Abend, moderiert. Diesmal beehrt auch ein ganz besonderer Gast den Varietéabend. Guillaume le Grand, der Begründer des Kalkwerk-Varietés, der sich selbst als “student of life” bezeichnet, ist seit 1975 Berufszauberer. Für den komödiantischen Part ist der Comedy Act “Herr Niels” zuständig, der an zufallenden Türen und zerrissenen Sakkos die Tücken des Objekts beweist. Für den nötigen Anteil an Comedy Akrobatik sorgen Jasper Herrmann und Thorsten Bohle als “Duo Unwucht”. Sie zeigen eine ungewöhnlich Partnerakrobatik-Darbietung auf technisch hohem Niveau, die zugleich urkomisch ist. “Der Thochsten”, ein tapsiger Kerl in blauer Latzhose, mit Wollmütze im Eierwärmer-Design, einem riesigen Schaffell um die Schultern und einer betörenden Fistelstimme bittet dann noch um milde Gaben, bevor er auf seinem Ölfass absolut verblüffende Kunststücke zeigt. Zum Abschluss gibt es Musik von der Cover-Band “Rock!t” aus dem Kalkwerk.

Am Samstag startet das Kalkwerk-Programm wie gewohnt um 13 Uhr mit den “Kalkwerk-Bands”. Als erstes spielt “Driven”, eine Hardrock-Band. Weiter gehts um zwei mit der Band “Autodidakt”, die ihre Spielzeit bei einem vom Kalkwerk organisierten vorangegangenen Bandcontest gewinnen konnten. Sie spielen “Melodic Punk-Rock”. Um 15 Uhr folgt dann “Virtous Dreams” mit experimentellem Rock. Danach gibts ein Trio, das auf 60’s Garage gebürstet ist. “The Beat Loosers” spielen eine halbe Stunde, bevor “Voodookong” um 16.30 Uhr, ebenfalls mit “Garage”, übernimmt. Daraufhin wird es etwas härter mit Trash- und Deathmetal von “Bloodspot”. Um 18 Uhr spielen dann “Ring of Fire”, die für 19 Uhr vorgesehen waren. Die Band spielt jedoch am gleichen Abend noch auf einer anderen Veranstaltung und hat von daher die Zeit mit dem “Stille Wasser Soundsystem” getauscht, die nun um sieben Uhr spielen. “Bughole” sorgt dann um 20 Uhr für groovenden Trashmetal, gefolgt von “Boiler” mit kultigem Rockstil. Um 22.30 Uhr ist es dann soweit mit dem Topact. Schottlands “Ska Band Nummer Eins”, “The Amphetameanies”, sorgen für tanzbare 80er “2-Tone-Musik” und verbinden diese mit dem unverwechselbaren Charakter der aktuellen Schottischen Indie Szene.

Am Sonntag folgt ebenfalls ein super Programm, das um 13 Uhr mit Post-Hardcore von “As Mentioned Below” beginnt. Um 14 Uhr geht es weiter mit Psychedelic, Funk und Jam von “Art is Cream”. Um 15 Uhr rockt die Trashmetal-Band “Publex”. Danach, um vier, spielen “Boom Boom Bang Gang” Blues, Funk und Soul. Kalkwerks zur Zeit bekannteste Band “Bubonix” spielen um 17 Uhr ihr neues Album, womit sie momentan auf Tour sind. Um 18 Uhr Hip-Hop von “Tempel”. Darauf haben “Irgendwie Anders” mit zynischem Deutschrock um 19 Uhr anschluss. “Dana.Plan” spielen um 20 Uhr. Highlight des Abends ist das “Antwerp Gipsy-Ska Orkestra”, die um 21.30 Uhr mit purer, rauer Energie authentische Roma-Gipsy-Melodien mit extrem tanzbaren Ska-Grooves verbinden und darbieten. Abschluss findet der musikalische Abend ab 23 Uhr mit der kultigen Kalkwerk-Band “Paris”, die mittlerweile ein “Kalkwerk-Fossil” ist.

Darüber hinaus kann während der Festivaltage die Ausstellung “Kalkwerker auf Reisen” besucht werden, in der Bilder von Urlaubsreisen von Kalkwerkern zu sehen sind. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei aber nicht um gewöhnliche Urlaubsbilder, sondern um Bilder aus den äußersten Ecken unseres Planeten. Bilder die eher an Trekking-Urlaub erinnern oder an Abenteuergeschichten wie “Indiana Jones”. Die Tanzschule aus dem Kalkwerk, “No Dancers Company”, zeigt ebenfalls am Samstag und Sonntag jeweils um 14, 16 und 18 Uhr eine zwanzigminütige Aufführung zu verschiedenen aktuellen Pressetexten. Dies auch in der Ausstellungshalle. Für die Kleinen unter den Besuchern gibt es Samstag um 16 Uhr “Die Schatzkiste”. “Käpt’n Flintbackes” Piratenschiff ist in Not und wird von den gefährlichsten Piraten auf hoher See gejagt. Ein spannendes Piratenabenteuer für jung und alt. Sonntag um 16 Uhr ist dann “Der Drachenvulkan”, ein magisches Mitmachtheater mit Zaubersprüchen, wilden Rhythmen, zarten Gefühlen, einem neuen Drachenlied und einem Drachenbaby, das seine Mutter sucht, für die ganze Familie da.

Auf dem Gelände lassen sich noch viele Möglichkeiten zum Zeitvertreib finden. Zum Beispiel eine Hüpfburg, Spiel und Bastelstände, ein Schminkstand und Michas Phantasiothek, in der seine beliebten Spieleerfindungen zu sehen sind. Unser zweiter Vorsitzender, Michi Schmitt, zeigt jeweils am Samstag und am Sonntag ab 17 Uhr das Siebdruck-Verfahren, indem er T-Shirts für die Besucher druckt. Wie dem Programm zu entnehmen ist, wurde dieses Jahr besonders auf die Kalkwerk-Bands rücksicht genommen, die mehr Zeit als sonst im Programm einnehmen. Sonntagnacht, zum Ende des Festivals, gibt es noch etwas ganz besonderes zu feiern. Unser erster Vorsitzender Klaus Schäfer wird um Punkt zwölf 70 Jahre alt. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, um Mitternacht mit allen Kalkwerkern die Ballons steigen zu lassen und mit unserem Vereinsvorstand auf den Geburtstag anszustoßen.



Eine gelungene Vernisage

12 05 2008

Am Samstag, den 3. Mai, haben die zwei Künstler Friederike Eberhardt und Victor Hugo die Allgemeinheit zur Eröffnung ihrer Vernisage im Kreml in Zollhaus eingeladen. Die Kunstaustellung, die unter dem Namen “Traum A” bis zum 11. Juni läuft, besteht aus den abstrakten und ausgefallenen Skulpturen und Bildern von “Fredi” Eberhardt und aus den ungewöhnlichen, in schönen dezenten Holzrahmen eingerahmten Polaroidbildern von Victor Hugo.

Vernisage in den Kunstsälen des Kreml, Zollhaus.
Die Vernisage stieß auf positive Resonanz. Foto: Luís Palma Matos

Ab 20.30 Uhr wurde den Besuchern Zutritt zu den ausgestellten Objekten gewährt, wo sie mit einem Sektempfang begrüßt wurden. Mit einer kurzen Ansprache von Friederike Eberhardt wurden die Gäste in die Ausstellung eingeführt. Die Kunstwerke, die an der Wand hingen, wurden bestaunt und genaustens betrachtet. Manche standen im Kontext vor den Bildern und Skulpturen und teilten ihre Eindrücke und Kunsterlebnisse untereinander.

Die Aussteller waren bemüht, allen fragenden Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Sie waren natürlich die gefragtesten Personen des Abends und waren stets am erklären, wie und warum sie ein Stück gerade in der Art angefertigt haben. Für beide ist es die erste Ausstellung. Dementsprechend waren die Künstler nervös und sehr gespannt auf das Feedback der Besucher. Das ist jedoch sehr positiv ausgefallen. Also wer sich die Ausstellung anschauen möchte, sollte dies schleunigst machen. Sehenswert ist sie allemal.



Gangster-Rapper 50 Cent auf Bühne beraubt

8 05 2008

Der nordamerikanische Rapper “50 Cent” ist bei seinem Auftritt auf dem Internationalen Friedensfestival in Luanda, Angola, auf der Bühne um seine Halskette gebracht worden. Für die Sicherheitskräfte ging die Aktion einfach zu schnell. Der junge Angolaner, der ihm eine sehr wertvolle Diamanten-Halskette abgerissen hat, flüchtete prompt wieder ins Publikum. Sicherheitskräfte, Rapper 50 Cent und weitere Akteure sprangen ihm ins Publikum nach.

Die Sicherheitskräfte konnten den Rapper nicht davor bewahren, auf der Bühne während eines Auftritts, vergangenen Mittwoch, bestohlen zu werden. Ein Amateurvideo, dass ein Besucher aus dem Blickwinkel hinter der Bühne aufnahm und welches auf YouTube kursiert, zeigt wie der junge Mann auf die Bühne springt und dem Musiker die Kette vom Hals reißt. Darauf hin verschwindet er wieder im zahlreichen Publikum. Der Täter der Aktion, Bruno Carvalho, ist später von der eigenen Familie zur Polizei gebracht worden, nachdem das Angolanische Fernsehen die Bilder ausgestrahlt hatte.

Dabei ist der Rapper doch so ein knallharter Gangster. So wie er sich in seinen Texten gibt, hätte er eigentlich ein “Neuner Eisen” ziehen müssen und dem Dieb die Leviten lesen müssen. Das auch 50 Cent für “Hollywood” auf Vinyl sorgt, ist hiermit entgültig eine klare Sache. Bei dem heutigen Rap handelt es sich sowieso meistens um Aktionfilm im Hörspiel-Fromat. Leider lassen sich Jugendliche trotzdem immer wieder von den Texten blenden und meinen nach dem Muster leben zu müssen. Ein kleiner Appell; glaubt nicht allem was manch Künstler verbreitet, genauso wenig wie ihr Politikern in der Regel glaubt. (Quelle: Publico)


Eins von den vielen Videos auf YouTube.



Portugiesischer Abend in Gückingen

20 04 2008

Der Kulturkreis Gückingen organisiert einen kostenlosen Abend mit traditionellen Tänzen, Gesängen und kulinarischen Spezialitäten aus Portugal. Die Gäste werden von der altbekannten portugiesischen Folkloregruppe “Rancho Folclorico Lahn” aus dem limburger Schloss und dem jahrelangen Akkordeonspieler Carlos Polonio musikalisch unterhalten. Darüber hinaus werden Carla Moita und Monica Sequeira-Heinbücher über Portugal und deren Bewohner sprechen. Das ist eine schöne Möglichkeit mehr über das schöne Land am westlichen Ende Europas zu erfahren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 29. April, ab 19:30 Uhr, in der Königsteinhalle in Gückingen statt. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Kulturkreises unter http://www.auftakt-gueckingen.de/Kulturkreis.htm zu finden.


Eine portugiesische Folkloretänzerin in Aktion. (Quelle: http://www.jfnogueiro.pt/)