Skate Fest im Tal Josaphat in Limburg

7 08 2010

Heute ab 14 Uhr findet das jährliche Skate Fest im Tal Josaphat statt. Neben dem üblichen Skate-Contest, gibt es wieder Musik zu BBQ und Bier. Es spielen insgesamt vier Bands. Unter anderem Bloodspot und Hustlenutz aus dem Kalkwerk. Eine “After-Contest”-Party ist auch geplant. Sie findet nach dem Ende der Tagesveranstaltung, die bis 22 Uhr geht, im Kakadu statt. Dort sind dann Ecto-Plasma zu hören. Weiter Infos findet Ihr unter:

Skate-Festival im Tal Josaphat

Flyer Skate-Fest 2010

oder auf Facebook. Die Veranstaltung wird von den Skatern von “Brettgeil” und der Limburger Stadtjugendpflege organisiert.



Stille Wasser Bandprojekt – Angriff auf “3 Tage Tape”?

9 07 2009

Es ist immer wieder amüsant mitzubekommen, was in meiner schönen Heimatstadt Limburg so vom Stapel gelassen wird. Sind nicht gerade erst die Tage der üblen Nachreden langsam verblasst, stehen wir wieder im Focus von Ahnungen, Vermutungen und Spekulationen. Man könnte meinen, wir wären Pokerspieler auf dem großen Parkett der Finanzwelt. Vor allem die bösen Spieler am Tisch.

Heißt es doch seit Neustem, dass unser Plan eine Liveband auf die Beine zu stellen ein Angriff auf das Bandprojekt “3 Tage Tape” sei. Als mir dies zu Ohren gekommen ist, konnte ich lediglich schmunzeln und habe wieder aufs Neue bestätigt bekommen, wie langeweilig unsere kleine mickrige Kleinstadt sein muss, dass Menschen solchen Nonsens in Umlauf bringen. Habt ihr nichts besseres zu tun? Also um die Sache mal klar zu stellen. Die Idee, dass Stille Wasser mit Liveband auf die Bühne möchten, existiert seit etwa eineinhalb Jahre. Damals wurden übrigens auch “Art is Cream” gefragt, ob da Interesse besteht. Die Idee einer New-Metal-Band ist nach wie vor aktuell.

Es scheint so, dass uns nachgesagt werde, wir wären unglaublich sauer auf die erfolgreiche Kombo aus unserer Umgebung. Nun um ehrlich zu sein besteht unsererseits weder Neid noch irgendein Konkurrenzverhalten. Es ist schön für “3 Tage Tape”, dass sie bei “Emergenza” so weit gekommen sind. Es ist eher schockierend, dass man – obwohl man gar nicht in Limburg ist und sich auch überhaupt gar NICHT mit dem Thema beschäftigt – dauernd Gesprächsthema ist. Wie Samy es zu sagen pflegt: “Ihr Leute redet nur Scheiß und dreht euch im Kreis”. Die Aussage ist hier in diesem Zusammenhang sehr zutreffend.

Es gab für uns einen schweren Bruch mit unserem DJ, der wegen “3 Tage Tape” bei uns aufgehört hatte. Davon waren wir natürlich nicht begeistert. Es war aber seine Entscheidung, die wir ihm auch offen gelassen haben. Das Thema ist vom Tisch. Um so verwunderlicher ist es, dass es in dem Zusammenhang immer neue Gerüchte gibt. Wo die herkommen mögen, interessiert uns recht wenig. Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit und nicht auf die Taten anderer. Wir haben keinerlei Probleme mit anderen Bands. Wir haben auch keine Lust auf irgendwelche Kleinkriege.

Was mit der Band “Fortune Cookies” passiert ist, ist eine interne Sache, die noch nicht mal die meisten von Stille Wasser etwas angeht. Die beteiligten haben kommuniziert und der Sachverhalt geht auch nur die beteiligten Personen etwas an. Spekulationen darüber, wer im Hintergrund dies oder das tut, sind überflüssig. Wir als Band behandeln das sensible Thema sachlich und reden keinem rein oder versuchen irgend jemanden etwas schlechtes nachzusagen. Das ist nicht unsere Art und auf das Niveau möchten wir uns jetzt und in Zukunft auch nicht begeben. Das wird ja bereits von mir Unbekannten übernommen. Also nur zu und viel Spaß beim erdenken und erfinden von Limburger Kleinstadt Geschichten. :)



Das Kalkwerk-Festival 2009 kann starten

7 06 2009

Auch dieses Jahr findet das Kalkwerk-Festival im Juni statt. Dieses Jahr zwar am zweiten Juniwochenende, dass Festival selber wird aber wie gewohnt ablaufen. Es gibt Kunst, Varieté, Live-Musik, ein Kinderprogramm, reichlich zu Essen und offene Proberäume, wo sich die Besucher Bands bei Proben anschauen können.

Varieté


Dieses Jahr erwartet die Besucher wieder ein aufregendes Programm. Freitags geht es, wie gewohnt, um 20 Uhr mit dem Varieté los. Wie jedes Jahr ist es vielseitig und sehenswert.
Linne und RieslingLinne & Riesling starten dieses Jahr das Programm mit intelligentem Charme und herzzerreißender Comedy. Mit seriöser Moderation oder mimikomikalem Spaß zeigen sich die zwei Comedians als Partner für niveauvolles Entertainment. Wenn Riesling in Bewegung kommt und ungewollt zuckt und zappelt, mutiert er zum Break- und Turniertänzer zugleich. Keine Verrenkung ist zu grotesk, keine Pirouette ist zu viel, kein Sprung zu hoch und keine Choreographie zu schnell. Beide zusammen sind mit Gunnar Erik als Dritter im Bunde, speziell für diesen Abend „Die Olympic Boys“, eine Parodie eines spannungsgeladenen Wettlaufs im Zeitlupentempo.

Gunnar Erik zeigt anschließend Sport aus einer anderen Zeit. Handstandakrobatik im höchsten Schwierigkeitsgrad wird kombiniert mit einer Überzeichnung der Körperertüchtigung mit stolz geschwellter Brust aus einer Epoche in der der Begriff der „Akkuratesse“ noch ein Ehrbegriff war.

Das „Duo High Society“ zeigt Luftakrobatik auf höchsten Niveau. In zwei unterschiedlichen Vertikaltuch-Darbietungen unter dem Namen „Weiss“ zeigen beide eine wundervoll poetische Inszenierung an weißen Tüchern. Anmutig und hingebungsvoll zu sinnlicher Musik verschmelzen sie mit ihrem Element „weiß in weiß“.

Der Zauberjuno hat sich in der Königsdisziplin der „Manipulation“ in der Fachwelt bereits einen Namen gemacht. Aber auch als Sprecher ist er einzigartig und bezieht sich charmant und spitzbübisch auf seine Zuschauer. Direkt vor den Augen der Zuschauer geschehen die schönsten und verblüffendsten „Mirakel“ der klassischen Zauberkunst.

Mit einer außergewöhnlichen Leuchtkeulenjonglage verzaubert das „Duo Catchup“ das Publikum. Dieser Showact ist die perfekte Symbiose von zukunftweisenden Hightech-Requisiten und erstklassiger, mehrfach ausgezeichneter Artistik. Die mit modernster Technik ausgestatteten Leutchtkeulen reagieren punktgenau auf Wechsel in der Musik und können mit ihren RGB-Dioden das gesamte Farbspektrum wiedergeben. Diese Jonglage mit computergesteuerten, präzise auf die ausgewählte Musik programmierten Leuchtkeulen zaubert ein Meer von Farben in die Dunkelheit. Ausgefeilte Choreographie und professionelle, innovative Jonglage verleihen ihrem Auftritt einen würdigen, unvergesslichen Höhepunkt.

Kinderprogramm


Jeweils Samstag und Sonntag ab 14 Uhr können sich die Kleinen unter den Besuchern an Spiel- und Bastelständen, an einem Schminkstand und in der Hüpfburg auslassen. Ab 16 Uhr gibt es an beiden Tagen eine Show der Extraklasse, die Kids begeistert und mitmachen lässt.

Am Samstag ist die „Kleine Weltbühne“ zu Gast und zeigt die „Abenteuer mit Käpt’n Karl“. Kindertheater mit Artistik, Bauchreden, Jonglagen und Figurentheater zum Thema Freundschaft für alle Kinder ab drei Jahren. Käpt’n Karl und die Maus Hugo suchen einen Piratenschatz. Dabei begegnen sie dem Drachen Antonius und dem Roten Piraten, geraten in einen Sturm, erleiden Schiffbruch und werden an den Strand einer einsamen Insel gespült. Ob sie schließlich auch noch den Schatz finden, erfahrt die Kinder von der Akteurin Bille Billewitz.

Sonntags ab 16 Uhr gastiert das Theater Chapiteau mit „Der Sängerwettstreit der Tiere“. Ein Kindertheater für alle Kinder ab drei Jahren. Es lädt zum Gackern, Brüllen, Wiehren, Singen und vor allem zu Lachen ein. Zum Sängerwettstreit der Tiere reisen die Musikanten aus aller Welt an. Das fröhliche Fest gerät aus den Fugen, als der Fuchs in das Geschehen eingreift. Er legt so manche Fallstricke, über die seine Mitstreiter in clownesker Art stolpern. Die Zuschauer sind in das Geschehen einbezogen, singen mit den Akteuren im Chor und verhelfen dem Spektakel zu einem gelungenen Happy End.

Musikprogramm


„Country Rock based on Johnny Cash“ gibt es bereits Freitags ab 23 Uhr nach dem Varieté. Ring of Fire haben sich ganz der Musik von Johnny Cash verschrieben und präsentieren seine Songs zeitgemäß. Mit druckvoll und prägnanten Sound heben sie sich vom Rest der Coverbands ab.

Samstags startet das Musik-Programm um 13 Uhr mit Zangief, die nach eigenen Angaben „Grung’n'Roll“ machen. Danach, um 14 Uhr, spielen „As Sky Turns Black“, die mit Hardcore dem Publikum einheizen wollen. Um 15 Uhr spielen die Gewinner des diesjährigen Bandcontests. Gewonnen hat dieses Jahr die Band „Nein, Danke!“. Daraufhin rocken Bittersweet mit handgemachtem Rock, die mit schweren Riffs und einer ordentlichen Portion Gummi, mal Spaßrock, mal spacig oder groovig rüberkommen. Bleed’em spielt um 17 Uhr „Progressive Melodic Death-Metal“. „The Too Rats“ bedienen das Publikum um 18 Uhr mit Minirock. Die neue Kombo aus dem Kalkwerk folgt dem Motto: „Das könnt Ihr alle Hören!!!“. „Melodic Hardcore“ gibt es um 19 Uhr von „As Mentioned Below“. Deren mehrstimmige Gitarrenriffs, Gesang, Geschrei, donnernder Bass und treibende Drums paaren sich auf der Bühne mit einer gehörigen Portion Energie. Die Trashcore-Band „Bloodspot“ heizt dem Publikum danach um 20 Uhr gehörig ein. Mit der Band „Irgendwie Anders“ nähert sich das Programm dem Top Act des Abends. Die zynischen Deutschrocker verleihen der deutschen Musik ein besonderes neues und doch altbekanntes Gesicht. Neue Deutsche Welle trifft Punk, Rock und groovige Rhythmen. Der diesjährige Top Act beschert den Besuchern Ska-Punk aus Italien. „Carry-All“ aus Udine präsentieren eine überzeugende Mischung aus Punk, Ska und fluffigen Geangslinien mit einer Frische, Leichtigkeit und Spielfreude, die man von der anderen Seite des großen Teichs lange nicht gehört hat. Sie kümmern sich nicht um Trend-Regeln, sondern zelebrieren mit Leidenschaft die Musik, die sie lieben. Das hört und spürt man in jedem Ton und es zaubert einem unweigerlich ein fettes Grinsen ins Gesicht.

Der Sonntag wird mit Black-Metal eröffnet. „Endpharg“ spielen um 13 Uhr treibende und melodiöse Riffs. Sie präsentieren sich abwechslungsreich und laden bis zum letzten Lied zum bewegen ein. „Eraserhead“ übernehmen um 14 Uhr mit Death-Metal. Hardrock gibt es dann um 15 Uhr von „Driven“, deren Musik vielfältig ist. Das Spektrum der selbstgeschriebenen Songs reicht von „die wollen doch nur spielen“ bis „uffe fresse!“ und erweitert sich ständig. Um 16 Uhr werden die Besucher mit Alternative verwöhnt. „Fortune Cookies“ bestehen aus vier Jungs und einem Mädchen, die den Ton angibt. Sie lieben Musik aller Couleur, die aus dem Herzen kommt um zum Hüftschwung animiert. Mit „Bughole“ bekommen die Zuhörer groovenden Trash-Metal auf die Ohren. Die Rocker von „Boiler“ bringen Power und Intensität auf den Punkt. Mit deutschen Texten groovt sich die Band in die Herzen und Hirne. Es geht um Spaß, Lust und Leidenschaft. Das Urgestein aus dem Kalkwerk, „Paris“, rocken um 19 Uhr die Bühne. Dabei hoffen sie ihre Beute dieses Jahr im Vergleich zum vergangenen noch erhöhen zu können. Um 20 Uhr geht es mit „Drivecore“ von Isetta Drive weiter. Deren Musik bewegt sich zwischen Punkrock, Psychedelic, Hardcore und Progressive. Der diesjährige Topact spielt um halb zehn Urban Roots Reggae. Concrete Jungle heißt die Kombo aus Darmstadt und begeistert mit grooviger, anspruchsvoller Musik, die über eingängige Melodielinien und Bläsereinsätze nie den Bezug zu ihren Wurzeln verliert. Acht Musiker verkörpern die absolute Live-Band, die jede Bühne in ein Reggae-Inferno verwandeln. Der Sonntag findet seinen Abschluss mit einer Hip-Hop-Band. Tempel spielen etwa um 23 Uhr.

Das Musikprogramm ist dieses Jahr zwar etwas metallastig, verspricht aber trotzdem bei hoffentlich gutem Wetter die Besucher zu begeistern. In der Kunsthalle gibt es wieder ein Ausstellung. Was ausgestellt wird, soll eine Überraschung werden. Es weiß eigentlich noch niemand genau, was Samstag und Sonntags in der Halle bestaunt werden kann. Bei Michi Schmitt können die Gäste wie jedes Jahr T-Shirts drucken lassen. Er zeigt, wie im Siebdruckverfahren gedruckt wird. Motive gibt es reichlich. In der Dorle-Schaefer-Halle werden die Besucher wieder drei Tage lang mit Essen versorgt. Vor dem Kakadu wird wieder gegrillt. Wir wünschen allen Besuchern bereits jetzt viel Spaß und hoffen, dass sie wie jedes Jahr ein schönes Festival erleben.

Weitere Informationen: www.kalkwerk-online.de



Wir laden zum 29. Kalkwerk-Festival ein

4 06 2009

Wir “Kalkwerker” laden Euch herzlich zum 29. Kalkwerk-Festival am 12. bis 14. Juni 2009 ein. Die bewährte Mischung aus Musik, Varieté und Kinderprogramm wird wieder allen Kalkwerk-Freunden von 1 bis 80 Jahren Freude machen.

Die Idee des „Kalkwerks“ ist fast 30 Jahre nach dem Beginn so lebendig wie je. Neue Musikgruppen haben Proberäume bezogen, die „alten Kalkwerker“ sind zusammengerückt, um ihnen Platz zu machen. Und die „Neuen“ sind ebenso eifrig wie die „Alten“ dabei, wenn es darum geht, im „Kalkwerk“ die Proberäume und die anderen Anlagen zu erhalten und auszubauen.

Als große Aufgabe steht uns die Erneuerung der Tribüne bevor. Auch das werden wir weitgehend in Eigenleistung erbringen. Denn das Geld ist immer knapp und auf Unterstützung von außen möchten wir so wenig wie möglich rechnen.

Die vielen, fröhlichen Gäste beim Festival – so an die 7000 sind das jedes Jahr – bestätigen uns, dass wir auf dem rechten Weg sind.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Festival gemeinsam mit den Freunden, die Ihr hier treffen werdet.

Euer „Kalkwerker“ und Vorsitzender des Kultur- und Jugendförderkreis

Klaus Schaefer



Stille Wasser Video auf Youtube

6 08 2008

Nachtrag:

Die Band Stille Wasser hat ein Video aus dem vergangenen Jahr auf Youtube hochgeladen. In dem Video ist die Band in Eisbärkostümen zu sehen, womit sie auf das Aussterben der bedrohten Tiere aufmerksam machen wollten. Der Gig auf dem 27. Kalkwerk-Festival war genauso erfolgreich wie der Auftritt in diesem Jahr. Das Video, das aus einer Fotomontage besteht, soll hier als Präsentation der Band dienen.

Es war ein geniales Festival. Die Band musste aufgrund dem Ausfall der Band davor eine halbe Stunde früher anfangen, wodurch viele Fans nicht den gesamten Auftritt sehen konnten. Deshalb hier nochmal das Video. Das Festival selber war der Hammer. Sau gutes Wetter und super Essen. Die Band hatte drei Tage enormen Spaß. Schaut euch einfach das Video an. ;)


Stille Wasser auf dem Kalkwerk-Festival 2007.



Endlich – das Kalkwerk lädt zum Festival ein

4 06 2008

Es ist wieder mal soweit. Das Kalkwerk öffnet vom sechsten bis achten Juni zum 28. Mal seine Pforten für ein weiteres, aufregendes Festival. Das Programm ist wie jedes Jahr vielseitig und interessant. Es gibt, wie die vergangenen drei Jahre, eine Ausstellung in der Kunsthalle. Dort wird auch von der “No Dancers Company” mehrmals eine kleine Performance dargeboten. Das Varieté Freitagabend begeistert bereits jetzt schon auf dem Papier. Samstag und Sonntag spielen wie gewohnt die Kalkwerk-Bands und jeweils ein Topact. Für Kinderprogramm und reichlich Nahrungsmittel ist auch gesorgt. Neu und seit langem nicht mehr geschehen, findet der Abschluss des Festivals Sonntagabend mit einem Kalkwerk-Urgestein statt, der Band “Paris”. Darüber hinaus hat unser erster Vorsitzender, Klaus Schäfer, Sonntags um Mitternacht Geburtstag.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Stände stehen, die Aufbauten für die PA ebenfalls. Seit einigen Wochen kursieren die Programmhefte. Die Kunsthalle ist eingerichtet und auch in der Dorle-Schäfer-Halle werden die letzten Feinheiten erledigt. Die Besucher erwartet wieder ein aufregendes Festival, das am Freitag mit einem buntgemischten Varieté beginnt. Um 20 Uhr gehts los und wird von Sammy Tavalis, neben seiner eigenen Soloshow am Abend, moderiert. Diesmal beehrt auch ein ganz besonderer Gast den Varietéabend. Guillaume le Grand, der Begründer des Kalkwerk-Varietés, der sich selbst als “student of life” bezeichnet, ist seit 1975 Berufszauberer. Für den komödiantischen Part ist der Comedy Act “Herr Niels” zuständig, der an zufallenden Türen und zerrissenen Sakkos die Tücken des Objekts beweist. Für den nötigen Anteil an Comedy Akrobatik sorgen Jasper Herrmann und Thorsten Bohle als “Duo Unwucht”. Sie zeigen eine ungewöhnlich Partnerakrobatik-Darbietung auf technisch hohem Niveau, die zugleich urkomisch ist. “Der Thochsten”, ein tapsiger Kerl in blauer Latzhose, mit Wollmütze im Eierwärmer-Design, einem riesigen Schaffell um die Schultern und einer betörenden Fistelstimme bittet dann noch um milde Gaben, bevor er auf seinem Ölfass absolut verblüffende Kunststücke zeigt. Zum Abschluss gibt es Musik von der Cover-Band “Rock!t” aus dem Kalkwerk.

Am Samstag startet das Kalkwerk-Programm wie gewohnt um 13 Uhr mit den “Kalkwerk-Bands”. Als erstes spielt “Driven”, eine Hardrock-Band. Weiter gehts um zwei mit der Band “Autodidakt”, die ihre Spielzeit bei einem vom Kalkwerk organisierten vorangegangenen Bandcontest gewinnen konnten. Sie spielen “Melodic Punk-Rock”. Um 15 Uhr folgt dann “Virtous Dreams” mit experimentellem Rock. Danach gibts ein Trio, das auf 60′s Garage gebürstet ist. “The Beat Loosers” spielen eine halbe Stunde, bevor “Voodookong” um 16.30 Uhr, ebenfalls mit “Garage”, übernimmt. Daraufhin wird es etwas härter mit Trash- und Deathmetal von “Bloodspot”. Um 18 Uhr spielen dann “Ring of Fire”, die für 19 Uhr vorgesehen waren. Die Band spielt jedoch am gleichen Abend noch auf einer anderen Veranstaltung und hat von daher die Zeit mit dem “Stille Wasser Soundsystem” getauscht, die nun um sieben Uhr spielen. “Bughole” sorgt dann um 20 Uhr für groovenden Trashmetal, gefolgt von “Boiler” mit kultigem Rockstil. Um 22.30 Uhr ist es dann soweit mit dem Topact. Schottlands “Ska Band Nummer Eins”, “The Amphetameanies”, sorgen für tanzbare 80er “2-Tone-Musik” und verbinden diese mit dem unverwechselbaren Charakter der aktuellen Schottischen Indie Szene.

Am Sonntag folgt ebenfalls ein super Programm, das um 13 Uhr mit Post-Hardcore von “As Mentioned Below” beginnt. Um 14 Uhr geht es weiter mit Psychedelic, Funk und Jam von “Art is Cream”. Um 15 Uhr rockt die Trashmetal-Band “Publex”. Danach, um vier, spielen “Boom Boom Bang Gang” Blues, Funk und Soul. Kalkwerks zur Zeit bekannteste Band “Bubonix” spielen um 17 Uhr ihr neues Album, womit sie momentan auf Tour sind. Um 18 Uhr Hip-Hop von “Tempel”. Darauf haben “Irgendwie Anders” mit zynischem Deutschrock um 19 Uhr anschluss. “Dana.Plan” spielen um 20 Uhr. Highlight des Abends ist das “Antwerp Gipsy-Ska Orkestra”, die um 21.30 Uhr mit purer, rauer Energie authentische Roma-Gipsy-Melodien mit extrem tanzbaren Ska-Grooves verbinden und darbieten. Abschluss findet der musikalische Abend ab 23 Uhr mit der kultigen Kalkwerk-Band “Paris”, die mittlerweile ein “Kalkwerk-Fossil” ist.

Darüber hinaus kann während der Festivaltage die Ausstellung “Kalkwerker auf Reisen” besucht werden, in der Bilder von Urlaubsreisen von Kalkwerkern zu sehen sind. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei aber nicht um gewöhnliche Urlaubsbilder, sondern um Bilder aus den äußersten Ecken unseres Planeten. Bilder die eher an Trekking-Urlaub erinnern oder an Abenteuergeschichten wie “Indiana Jones”. Die Tanzschule aus dem Kalkwerk, “No Dancers Company”, zeigt ebenfalls am Samstag und Sonntag jeweils um 14, 16 und 18 Uhr eine zwanzigminütige Aufführung zu verschiedenen aktuellen Pressetexten. Dies auch in der Ausstellungshalle. Für die Kleinen unter den Besuchern gibt es Samstag um 16 Uhr “Die Schatzkiste”. “Käpt’n Flintbackes” Piratenschiff ist in Not und wird von den gefährlichsten Piraten auf hoher See gejagt. Ein spannendes Piratenabenteuer für jung und alt. Sonntag um 16 Uhr ist dann “Der Drachenvulkan”, ein magisches Mitmachtheater mit Zaubersprüchen, wilden Rhythmen, zarten Gefühlen, einem neuen Drachenlied und einem Drachenbaby, das seine Mutter sucht, für die ganze Familie da.

Auf dem Gelände lassen sich noch viele Möglichkeiten zum Zeitvertreib finden. Zum Beispiel eine Hüpfburg, Spiel und Bastelstände, ein Schminkstand und Michas Phantasiothek, in der seine beliebten Spieleerfindungen zu sehen sind. Unser zweiter Vorsitzender, Michi Schmitt, zeigt jeweils am Samstag und am Sonntag ab 17 Uhr das Siebdruck-Verfahren, indem er T-Shirts für die Besucher druckt. Wie dem Programm zu entnehmen ist, wurde dieses Jahr besonders auf die Kalkwerk-Bands rücksicht genommen, die mehr Zeit als sonst im Programm einnehmen. Sonntagnacht, zum Ende des Festivals, gibt es noch etwas ganz besonderes zu feiern. Unser erster Vorsitzender Klaus Schäfer wird um Punkt zwölf 70 Jahre alt. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, um Mitternacht mit allen Kalkwerkern die Ballons steigen zu lassen und mit unserem Vereinsvorstand auf den Geburtstag anszustoßen.



Stille-Wasser-Soundsystem um sieben statt um sechs

29 05 2008

Im Programmablauf des diesjährigen Kalkwerk-Festival hat sich für Samstagabend etwas geändert. Das Stille-Wasser-Soundsystem spielt statt um 18 Uhr erst um 19 Uhr. Grund dafür ist ein weiterer Auftritt, am selben Abend, von der Band “Ring-of-Fire”, die eigentlich um sieben Uhr gespielt hätte. So gibt es halt zu früherer Stunde etwas Country und Westernrock und zu späterer Stunde guten Rap.

Kalkwerk-Festival 2008
Bild aus dem Programmheft des Kalkwerk-Festivals 2008.

Die Besucher des Kalkwerk 2008 können dieses Jahr eine vielseitige Show der Rapper aus dem Kalkwerk erwarten. Unter dem Label “Soundsystem” treten die MCs mit der Band “Daneben” auf, mit der sich in den vergangenen Monaten eine teifgründige Kollaboration ergeben hat. Die Musiker machen nicht nur Hip Hop, sondern sie leben diesen Lifestyle total aus, indem neue Projekte angeregt und umgesetzt werden. Die Neigung zur Professionalität und die Liebe zu ihren Projekten wird auf der Bühne transparent. Ein eigenes Studio, eigene CDs und Vinyls, sowie unendliche viele Auftritte stehen im Focus.

Das Soundsystem ist für den Gig bereit. Das Programm steht, die Karten sind also neu gemischt. Wie bereits hier auf dem Infoblog veröffentlicht, haben “Daneben” und “Stille-Wasser” ein vielseitiges Programm. Es bleibt bei der ersten Programmkombination. Easy beginnt mit einem Intro, das er mit Greenstylez durchzieht. Daneben bringt sein allseits beliebtes “Jam-Session-Set” und Sam Big übernimmt dann mit seinem Soloprojekt. Zum Abschluss gibt es dann noch ein paar neue Burner von Easy der Mic Rebel. Natürlich sind alle Fans, Rap-Musik-Liebhaber und sonstige Personenkreise herzlich eingeladen, der Session am Festival beizuwohnen.